
Sind Anhaltspunkte für eine atembezogene Schlafstörung gezeigt, wird der Arzt in der Regel eine eingehendere Untersuchung in einem Schlaflabor empfehlen. Die Untersuchung im Schlaflabor wird Polysomnographie (siehe Kasten rechts) genannt und gibt Aufschluss über Art und Schwere des Schnarchens und der nächtlichen Atemaussetzer (Schlafapnoe). Hierzu werden wichtige Parameter gemessen, unter anderem:
- die Herzfrequenz des Patienten,
- die Schwankung des Blutdrucks während der Atemaussetzer,
- die Anzahl der Atemaussetzer pro Stunde,
- die Länge der Aussetzer und
- die niedrigste nächtliche Sauerstoffsättigung des Blutes.
So lassen sich die Schlafqualität und die Struktur des Schlafes genau ermitteln. Insbesondere hilft die Untersuchung die Frage zu beantworten, ob eine hinreichende Schlafeffizienz vorliegt: Ist der Schlaf erholsam für den Schlafenden? Ist dies nicht der Fall, können Tagesmüdigkeit, Abgeschlagenheit oder auch der gefährliche Sekundenschlaf im Straßenverkehr die Folgen sein.





