Schnarchen und Schlafapnoe

Diagnose, Therapie und Behandlung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Diagnose Schlaflabor

Schlaflabor

E-Mail Drucken PDF

Schlaflabor

Sind Anhaltspunkte für eine atembezogene Schlafstörung gezeigt, wird der Arzt in der Regel eine eingehendere Untersuchung in einem Schlaflabor empfehlen. Die Untersuchung im Schlaflabor wird Polysomnographie (siehe Kasten rechts) genannt und gibt Aufschluss über Art und Schwere des Schnarchens und der nächtlichen Atemaussetzer (Schlafapnoe). Hierzu werden wichtige Parameter gemessen, unter anderem:

  • die Herzfrequenz des Patienten,
  • die Schwankung des Blutdrucks während der Atemaussetzer,
  • die Anzahl der Atemaussetzer pro Stunde,
  • die Länge der Aussetzer und
  • die niedrigste nächtliche Sauerstoffsättigung des Blutes.

So lassen sich die Schlafqualität und die Struktur des Schlafes genau ermitteln. Insbesondere hilft die Untersuchung die Frage zu beantworten, ob eine hinreichende Schlafeffizienz vorliegt: Ist der Schlaf erholsam für den Schlafenden? Ist dies nicht der Fall, können Tagesmüdigkeit, Abgeschlagenheit oder auch der gefährliche Sekundenschlaf im Straßenverkehr die Folgen sein.

 

Polysomnographie

Das heutige Wissen über den Schlaf und die Möglichkeit, Schlafstörungen zu diagnostizieren, beruht auf der Technik der sogenannten Polysomnographie (griech. poly = viel; lat. somnus = Schlaf). Darunter versteht man die gleichzeitige Messung verschiedener biologischer Funktionen sowie der Körperbewegungen des schlafenden Menschen, wozu eine Reihe von Elektroden und Sensoren am Körper angebracht werden. Die Polysomnographie vereint in sich u. a. die Messverfahren

  • Elektrokardiogramm (EKG) zur Messung der Herzströme,
  • Elektroenzephalogramm (EEG) zur Messung der Hirnströme und
  • Elektrookulogramms (EOG) zur Messung der Augenbewegungen.

Twitter

twitter_icon

Sponsorhinweis

»Goethe tat es, Sokrates auch. Mindestens 20 % der Deutschen terrorisieren ihre Bettpartner mit nächtlichen Schnarchkonzerten und erreichen dabei mitunter den Geräuschpegel einer Kettensäge.«
NDR Fernsehen, Redaktion Medizin