Schnarchen und Schlafapnoe

Diagnose, Therapie und Behandlung

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 Betreff des Beitrags: Kann eine Allergie Einfluß auf Atmung/Apnoe haben ???
BeitragVerfasst: 28. Dez 2009, 19:11 
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Ich habe eine Hausstaubmilbenallergie.

Im SL hatte man zwar keine Einschränkung meiner Nasenatmung festgestellt, aber die Untersuchung wurde im Labor gemacht und nicht bei mir zu Hause im Bett.

Ich habe schon das Gefühl, dass es für mich Nachts schwerer ist, durch die Nase zu atmen. Also öffnet sich automatisch mein Mund. "Mit offenem Mund lässt sich ein Schnarchen nicht vermeiden", meinte mein HNO-Arzt und hat mir das Veröden meiner Nasenschleimhäute angeboten: "ich kann Ihnen aber nicht versprechen, ob das etwas für Sie bringt."

Soll ich das machen lassen, oder lieber nicht? Man kann ja so etwas nicht wieder rückgängig machen lassen.

Wenn ich sowieso mal so eine C/APAP-Maschine benötige, dann wäre diese Maßnahme sicherlich unnötig, da ja eh Luft reingepumpt wird, egal, ob über die Nase oder den Mund. Vielleicht bekommt die Nase durch die Filter im Gerät von den Hausstaubmilben auch gar nichts mehr mit, so dass die Schleimhäute dann nicht mehr anschwellen (????)

Oder, besteht folgende Möglichkeit? Veröden der Nasenschleimhäute, daraufhin freie Nasenatmung, daher kein Schnarchen mehr, daher keine Atemaussetzer mehr? Im Urlaub in Meeresnähe hatte ich keine Nacht geschnarcht, ob ich aber auch keine Atemaussetzer hatte, weiß ich leider nicht.

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ILOILO

RESMED S9 AutoSet mit Weinmann JOYCE seit August 2010.


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BeitragVerfasst: 28. Dez 2009, 21:52 
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hallo iloilo,
das würde icheigentlich als letztes in Erwägung ziehen. Im SL haben sie uns im Vortrag erzählt,dass das meistens nichts bringt. Ich selbst habe auch Hausstauballergie (neben anderen).
Ich glaubte das nicht so wirklich, weil meine Nase nach wie vor immer wieder zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten dicht macht(e). Und ich griff in meiner Not zu einem abschwellenden Nasenspray, das ich mir seit drei Wochen einsprühte, bevor ich die Maske aufsetzte.
Am 23.12. war ich zur ersten Kontrolle im Schlaflabor. Der Stationsleiter befasste sich mit mir und machte mir deutlich, dass die Temperatur des Schlafzimmers (offenes oder gekipptes Fenster) damit zu tun hat.
Ich ging mit der Überzeugung heim, dass ich es nicht aushalten könne mit ungeheiztem Schlafzimmer und ohne gekipptem Fenster schlafen zu können, befolgte aber dennoch seinen Rat, das Schlafzimmer zu temperieren und das Fenster geschlossen zu halten (und nur stoßzulüften morgens und abends) - und siehe da: ich kann seit zwei Tagen auf das Nasenspray (das ja süchtig macht, wie ich schon zu Beginn der Anwendung wusste) verzichten.

Vielleicht versuchst Du es auch mal auf diese Weise?

Liebe Grüße
Luiti

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BeitragVerfasst: 29. Dez 2009, 07:52 
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Erfahrenes Foren-Urgestein

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hallo iloilo,
bin auch starker Hausstauballergiker, die Filter im CPAP bringen eine ganze Menge, muss sie nur häufiger wechseln, was kein Problem ist, bekomme immer ein Rezept für Mehrbedarf. Durch den höheren Atemdruck bleibt meine Nase auch leichter frei, mir reicht auch wenn nur eine Seite gut durchgängig ist.
Außerdem gibt es die Möglichkeit der Fullfacemaske, da kannst du bequem durch den Mund atmen.
Im Schlaflabor direkt drauf ansprechen, weil bei einigen Fullfacemasken ein anderer Druck benötigt wird. Als bei einer reinen Nasenmaske.
lg
Astrid

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 Betreff des Beitrags: Kann eine Allergie Einfluß auf Atmung/Apnoe haben ???
BeitragVerfasst: 29. Dez 2009, 09:10 
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Beiträge: 1320
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Hallo Iloilo,

ja, eine Allergie kann die Nasenatmung verschlechtern und damit in gewissem Grad das Ausmass der Apnoen verstärken.

Haben Sie denn eine Milbenallergie? Falls Sie nicht sicher sind, sollte ein Test gemacht werden.

Sofern die Milbenallergie sicher ist, stehen Sanierungsmassnahmen im Vordergrund: Die Matratze braucht einen speziellen Überzug, der den Milbenkot davon abhält, in die Matratze zu fallen, und der den Milbenkot, der schon in der Matratze ist, davon abhält, nachts in Ihre Nase zu gelangen und dort die Schleimhaut anschwellen zu lassen. Wenn Sie ein Doppelbett mit zwei Matratzen haben, muss natürlich auch die Matratze Ihrer Partnerin damit versorgt werden. Sowas kann der Arzt verordnen, der den Allergietest macht (Pneumologe, HNO-Arzt, Hautarzt).

Ausserdem sollten Ihre Decken und Kissen mit 60° oder besser 90° waschbar sein, damit die Milben abgetötet und der Kot rausgewaschen wird.

Zusätzlich können Sie mit Kortison-Nasenspray arbeiten. Der macht die Nasenschleimhaut nicht kaputt wie die frei verkäuflichen abschwellenden Nasensprays, muss aber vom Arzt verordnet werden und wirkt erst, wenn Sie ihn einige Wochen konsequent angewendet haben.

Ich würde zunächst mal abwarten, ob Sie eine Atemmaske benötigen. Nur falls dann Probleme mit auftreten, weil die Nase weiterhin nachts zu ist, käme eine Operation oder Verödung eventuell in Frage.Die hilft aber oft nichts.

Mit Atemgerät würden Sie natürlich auch nicht mehr schnarchen, und in vielen Fällen fällt auch die Atmung durch die Nase leichter, wie schon Astrid schrieb.

Beste Grüsse

_________________
Dr. Wolfgang Randelshofer
SCHLAFLABOR BREISGAU
und
Praxis für Pneumologie und Schlafmedizin
Bad Krozingen
www.schlaflabor-breisgau.de
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BeitragVerfasst: 29. Dez 2009, 09:25 
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Hallo iloilo,

zunächstmal zur Frage in der Überschrift, Ja verengte Nasenhöhlen gelten als Faktor für Schlafapnoe aber nicht der Einzigste. Meiner Meinung nach ist Schlafapnoe die Summe mehrerer Faktoren, die zusammenfallen müssen. Vermutlich hast du eine leichte Schlafapnoe, die durch die Nasenverengung verschlimmert wird.

Die von deinem Arzt vorgeschlagene Verödung der Nasenschleimhaut bringt langfristig soviel wie es kaputt macht. Manchen geht es besser hinterher anderen bringt es nix und haben trotzdem die Nebenwirkungen der Operation am Hals. Neuere Methoden (Laser, Bipolar RF) sollen weniger problematisch. Bei Allergie aber irgendwie trotzdem unsinnig

Generell ist bei Nasenschleimhautproblemen erstmal Kortisonsalbe angezeigt (Nasenschleimhaut=äußerlich). Meistens bringt die Salbe aber nicht viel und sollte nur auf drei Monate begrenzt angewendet werden. Viel besser ist meiner Erfahrung nach eine tägliche Nasenspülung, einfach in der Apotheke fragen, die Wissen schon Bescheid und mildert nach Erfahrungsberichten aus anderen Foren auch Allergien.

Zuletzt eine Frage zur Allergie, bist du auf Hausstaubmilbenallergie getestet oder ist das eine Eigendiagnose? Und gabe es schon Versuche zur Bekämpfung selbiger ?

Gruß von deinem Teebeutel

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 Betreff des Beitrags: Kann eine Allergie Einfluß auf Atmung/Apnoe haben ???
BeitragVerfasst: 29. Dez 2009, 12:55 
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Meine Hausstaubmilbenallergie wurde vom HNO-Arzt durch Test festgestellt.

Die in meinen Möglichkeiten bestehenden Maßnahmen habe ich durchgeführt:
Bezug aller Matratzen und des Bettzeugs mit Schutzbezügen für Allergiker (Encasing). Das Schlafzimmer ist so weit wie möglich "entrümpelt". Das Schlafzimmer ist beheizt. Nasenspülungen habe ich auch schon ohne Effekt versucht. Außerdem hatte ich das Schlafzimmer mehrfach mit einem Antimilbenspray eingenebelt. Alle Maßnahmen waren ohne Erfolg bzw. mit einem (Antischnarch-)Effekt von ein bis zwei Tagen.

Lediglich an den Teppich traue ich mich nicht. Wir haben eine kleine Wohnung und im Schlafzimmer steht ein (alle Ecken nutzendes) Überbauschlafzimmer. Hier müßte das ganze Schlafzimmer abgebaut werden (wohin mit den Einzelteilen und wer baut das wann wieder auf?).

Nasensprays habe ich bis heute nicht benutzt wegen der vielen negativen Nachrichten, die ich hierüber gehört habe. Kortison ist sicherlich auch keine Langzeitlösung.

Besonders clever fand ich meine Idee, den Milden den Garaus zu machen, indem ich die Luftfeuchtigkeit auf 40 % drücke (dann vermehren die sich nicht mehr, habe ich zumindest gelesen). Also wurden zwei Luftentfeuchter gekauft, die aber zu schwach waren (wahrscheinlich hätte ich Industrieentfeuchter gebraucht, die aber furchtbar laut sind). Hahaha ... ja, ich weiß, aber ich habs versucht, damit ich jede erdenkliche Möglichkeit ausprobiert habe.

Einen Zusammenhang mit meinem Schnarchen (und meiner festgestellten Obstruktiven Schlafapnoe) und meiner Hausstaubmilbenallergie vermute ich, da ich mehrfach im Urlaub in Philippinen (Haus steht in Meeresnähe) jede Nacht schnarchfrei war (die Meeresluft soll ja besonders frei von Allergenen sein). Geschnarcht hatte ich lediglich in einem Hotel in Manila (geschlossene Fenster mit Klimaanlage). Leider weiß ich nicht, ob ich in Philippinen nicht nur schnarchfrei, sondern auch apnoefrei war (ich möchte meinen späteren Altersruhesitz hierher verlegen). Meinem Lungenfacharzt/Pneumologe ist es leider nicht erklärlich, warum ich in Deutschland schnarche und in den Philippinen nicht.

Seit zwei Wochen benutze ich konsequent (jede Nacht) eine Kieferschiene (Somnofit) mit dem Effekt, dass mein Schnarchen aufgehört hat. Meine Frau kann wieder beruhigt schlafen. Außerdem verspühre ich zur Zeit verstärkte Aktivitäten in der Libido (Zufall?). Auf jeden Fall werde ich mich jetzt weiter untersuchen lassen. Am 18.01. habe ich Termin, damit ich verkabelt werde und so ein Messgerät mit nach Hause nehme. Anschließend wird sicherlich wieder ein Termin in einem Schlaflabor folgen.

Ich war schon einmal 2004 in einer Lungenfachklinik. Hier hatte ich in der ersten Nacht (schlecht geschlafen wegen der ganzen Kabel im Gesicht) einen Apnoe-/Hypopnoe-Index von 11,7/Std. bei niederstem SaO2 von 87% und in der zweiten Nacht einen AHI von 27,4/Std. bei niederstem SaO2 von 80%. Ich habe nahezu keine Tagesmüdigkeit, morgendliche Kopfschmerzen sind in der letzten Zeit nur selten (vielleicht einmal im Monat) aufgetreten. Daher hatte ich erst einmal nichts weiter unternommen. Allerdings habe ich in der letzten Zeit verstärkt Konzentrationsschwierigkeiten, die Libido funktioniert nicht mehr so, wie sie sollte und mein Schnarchen ist für meine Frau unerträglich geworden.

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BeitragVerfasst: 30. Dez 2009, 16:43 
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Hallo Iloilo

Also meiner Erfahrung nach muss zumindest ein starker Zusammenhang zwischen Allergien und Schlafqualität vorhanden sein, ob sich das direkt auf Apnoen auswirkt kann ich leider nicht sagen.

Ich bin starker Allergiker (u.A. auch Hausstaubmilben) und habe auch allergisches Asthma. Sobald die Allergie schlimmer wird ist auch die Tagesmüdigkeit extrem, sind die allergischen Symptome besser ist auch die Tagesmüdigkeit "ziemlich" weg. Das habe ich im letzten Sommerurlaub am Meer drastisch bemerkt. Hinfahrt: nach 15 Minuten erste Einschlafattacken am Steuer, daraufhin hat meine Frau den Rest der Strecke bewältigen müssen. 2 Tage später, keine tränenden und brennenden Augen mehr, Hautauschlag deutlich gemindert, Atmung ohne Probleme. Nach 5 Tagen dann die Rückfahrt, 4 Stunden Autofahrt ohne die geringste Müdigkeit und das obwohl ich im Urlaub auf meinen Rüssel verzichtet habe. :oops:

Seitdem beobachte ich das Ganze genauer und komme eigentlich immer wieder zum selben Ergebnis: je stärker die Allergie desto schlimmer die Tagesmüdigkeit und umgekehrt. Leider habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass dagegen die CPAP Therapie anscheinend wirkungslos ist. Warum das so ist habe ich leider keinen blassen Schimmer, vielleicht hätte da ja Dr. Randelshofer eine Idee :?:

Zum Veröden der Nasenschleimhäute kann ich leider gar nix sagen, mir wurde die Nasenscheidewand begradigt und das war absolut umsonst. Da trifft wieder das obige zu: Keine Allergie=freie Nasenatmung, Allergie=Nase dicht, sowohl vor als auch nach der OP.

Was die Hausstaub-Sanierung betrifft: Ich habe das komplette Programm durchgezogen (Encasings für beide Betten, Vorhang raus, Teppich raus, Schlafzimmer soweit als möglich gelehrt usw). Zum absoluten Erfolg hat sich das ganze zwar nicht entwickelt, aber zumindest ist mal ein Allergen mit ziemlicher Sicherheit ausgeschaltet. Also ich würde an deiner Stelle auch den Teppich entfernen, während ich den Teppich rausgerissen hab bin ich zum allergischen Monster mutiert, da war also jede Menge "schlechtes" Zeug drinnen :D

Ich wünsche dir alles Gute

Ciao
Bepo

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BeitragVerfasst: 31. Dez 2009, 10:57 
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So, da war der Dok mit dem Schreiben schneller fertig.

Im Schlaflabor hattest du einen AHI von immerhin 24 selbst ohne Nasenschleimhautschwellung (obwohl letztendlich das Schlafphasenprofil und die gesundheitliche Beeinträchtigung wichtigere Indikatoren sind). Da muss es ja daheim weit schlimmer gewesen sein und selbst nach Beseitigung der Allergieprobleme dürften Maßnahmen gegen Schlafapnoe sinnvoll bleiben.

Jetzt habe ich mir zwei Ratschläge ersonnen die ich dir noch auf den Weg geben möchte. Wegen der Hausstaubmilbenallergie könntest du auch bei einem Allergiker-Forum vorbeischauen, die wissen eher was hilft. Solltest du die Idee mit dem Luftentfeuchter nochmal aufgreifen wollen, lass dich bei einem Gebäudesanierer beraten, die haben auch leistungsstarke Entfeuchter als Leihgerät, damit die Mauerwerk sanieren können. Zudem wird die Entfeuchtung auf ein niedriges Niveau einiges an Zeit brauchen, da das Mauerwerk auch viel Feuchtigkeit enthält und erstmal trockengelegt sein will.

@Bepo: Da ich chronische Sinusitis habe/hatte wurde bei mir die Nasenscheidewand begradigt (sowie die Kieferhöhlen gefenstert) und bei mir hat es auch nicht viel gebracht. Die Ärzte wissen scheinbar bei dem Thema nichts anderes und machen dann das Machbare. Wenigstens sind die Operationsrisiken gering (5% Verschlimmerung) und bei chron. Sin. ist die Erfolgsquote durch NNH-Sanierung recht hoch (70-80%).

Guten Rutsch -- Teebeutel

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 Betreff des Beitrags: Kann eine Allergie Einfluß auf Atmung/Apnoe haben ???
BeitragVerfasst: 31. Dez 2009, 14:34 
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Hallo Teebeutel,

meine Nasenatmung wurde im Krankenhaus tagsüber in einem (Labor-)Raum gemessen. Die Atemaussetzer hatte ich in der Nacht in einem mir unbekannten Bett und der Raum war mit dicken Vorhängen zugehängt. Ich denke, da kann es gravierende Unterschiede geben.

Aber mir ist schon ziemlich klar geworden (dank diesem Forum), dass ich mich dringend behanden lassen muß. Mir ist auch klar geworden, dass ich höchstwahrscheinlich ein CPAP-Gerät benötigen werde, welches ich dann auch benutzen muß. Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Dr. Randelshofer und allen Usern, die ihr Wissen, Erfahrungen und Trost an jedermann und somit auch an mich weitergeben.

Zu dem Einfluß von Allergie auf Atmung/Apnoe habe ich aber doch noch eine laienhafte Frage. Wenn der Körper also allergisch auf ein Allergen reagiert, welches über die Atemwege in den Körper eindringt (bei mir Hausstaubmilben), warum sollte der Körper lediglich die Nasenschleimhäute anschwellen lassen? Es wäre doch normal, wenn er auf verschiedenen Wegen das Einatmen der ungewollten Eindringlinge zu verhindern sucht. So könnte man auch eine erhöhte Apnoe-Aktivität erklären. Für mich erscheint es daher sinnvoll, auch über eine Immunisierung nachzudenken.

Gibt es hier noch mehr Mitglieder mit ähnlichen Erfahrungen?

Ansonsten wünsche ich allen anderen einen guten Rutsch und viel Gesundheit für das kommende Jahr.

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ILOILO

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BeitragVerfasst: 2. Jan 2010, 17:01 
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Die Nasenschleimhaut und die Nebenhöhlen reinigen und befeuchten die Atemluft. Mundatmung dagegen ist für die Lunge sehr belastend.
Das feuchte schleimiges Mileu der Schleimhaut ist aber auch bester Nährboden für Bazillen.

Wozu das Verschließen der Nase gut ist weiß ich nicht definitv. Ich erklär mir das so: Tritt ein Infekt auf blockiert die Nasenschleimhaut den Zugang und Zusatzbelastungen wie frostige Luft werden abgeklemmt Der Körper kann sich jetzt ganz auf die Abwehr konzentrieren.

Und wenn du dich an der ungewohnten Umgebung im Schlaflabor störst dann nimm doch einfach Bettzeug von daheim mit (und die Milben gleich dazu :wink:). Das hab ich sowieso gleich gemacht :razz:, weil nur das eigene Bett das Bequemste sein kann.

Grüße -- Teebeutel

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BeitragVerfasst: 3. Jan 2010, 19:18 
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Hallo Bepo,

Deine Erfahrungen sind für mich sehr interessant. Ich denke mal, es liegt wirklich an der sauberen allergenfreien Meeresluft.
Da der Wind am Meer in der Regel vom Meer her kommt, sind in der Luft nahezu keine Allergene.

Sollte die Ursache (dass es Dir an der See besser geht) an der höheren Luftfeuchtigkeit liegen, dann müßten Apnoiker folglich Probleme haben,
wenn sie in Höhen ab 1.500 Meter Urlaub machen (dort gibt es keine Hausstaubmilben wegen der hohen Lufttrockenheit).

Gibt es noch jemanden mit Erfahrungen (bezüglich Schnarchen/Apnoe) an der See oder ab 1.500 Metern Höhe?

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BeitragVerfasst: 3. Jan 2010, 19:55 
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Hallo Iloilo

Was die Höhe betrifft: Mir wurde vom Arzt ein Aufenthalt entweder am Meer oder in großer Höhe empfohlen, da ich aber schon knapp an die 1000 Meter Seehöhe lebe hab ich mich doch für's Meer entschieden :D

Scherz beiseite: Tatsächlich ist eine große Höhe für Allergiker sehr empfehlenswert, hängt aber stark davon ab, worauf man allergisch reagiert, auch in großen Höhen schwirren noch genug Allergene herum.

Ciao
Bepo

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BeitragVerfasst: 4. Jan 2010, 08:16 
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Beiträge: 6
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Hallo zusammen,
das ist recht interessant was Ihr so schreibt.
Mir geht es ähnlich, ich habe auch eine Hausstaubmilbenallergie und die schon seit der Jugend.

Ich ging immer davon aus das die Milben sich in einem kalten Schlafzimmer nicht so gut vermehren können und so schlafen wir bei offenem Fenster ohne Heizung. Hm, ich denke wir haben so 16 Grad Nachts, eher weniger.

Nun lese ich von Luiti das man ihm riet das Zimmer zu temperieren.
Hm, und die HNO von meinem Sohn meinte auch das die kalte Luft nicht so gut für die Atemwege wäre.
Nur wie warm sie sein soll, das habe ich vergessen zu fragen.............
Bei den Kindern haben wir Nachts 18 Grad, auch wegen der Allergien.

Hm, heute sind wir beim HNO, ich werde hoffentlich daran denken zu fragen.
LG
Claudi

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann eine Allergie Einfluß auf Atmung/Apnoe haben ???
BeitragVerfasst: 10. Mai 2010, 13:22 
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Beiträge: 166
Hallo,

2008 wurde eine Allergie in Bezug auf sämtliche Gräser diagnostiziert. Probleme wie tränende Augen sind mir aber nicht bekannt.

Letzten Montag war ich in der Poliklinik in Münster, weil ich sehr schlecht Luft durch die NAse bekomme. Ich wurde untersucht, mit dem Ergebnis, dass alles in Ordnung ist.

Dann ist mir meine Allergie wieder eingefallen :D , habe gegoogelt und bin auf Nasonex gerstoßen. Das nehme ich seit dem ein und denke, dass es mir damit erheblich besser geht. Habe uach das Gefühl, dass ich morgens viel besser aus dem Bett komme als sonst.

Gruß thorsten

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann eine Allergie Einfluß auf Atmung/Apnoe haben ???
BeitragVerfasst: 13. Dez 2010, 14:24 
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Beiträge: 2
Hallo,
ich bin seit heute neu in diesem Forum weil ich mir keinen Rat weiß und mittlerweile schon sehr verzweifelt bin.
Bei mir wurde eine Schlafapnoe diagnostiziert. Ein Gerät habe ich seit einer Woche. Mit den Masken bin ich noch in der "Erprobungsphase" und hoffe endlich bald die Richtige gefunden zu haben.
Was mich aber jetzt sehr belastet ist, dass meine Nase ständig zu sitzt und ich mich gezwungen sehe, die Maske meistens nach einer Stunde schon wieder beiseite zu legen.
Ich bin so übermüdet, dass ich mich mittlerweile tagsüber nicht mehr richtig wach halten kann :cry:

Liegt das jetzt nur an meiner Haustaubmilbenallergie? Und wenn ja, hält der Filter im Gerät nur Staub oder auch Milben fern?

Lieben Gruß
Elke


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