Schnarchen und Schlafapnoe

Diagnose, Therapie und Behandlung

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 Betreff des Beitrags: Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherung
BeitragVerfasst: 25. Aug 2011, 15:09 
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Beiträge: 5
Hallo Zusammen,
ich habe seit Mai diesen Jahres Schlafapnoe diagnostiziert bekommen und
habe seitdem schon viel in dem Forum nachgelesen und viele Hilfreiche Info´s gefunden.
Schön das es so was gibt! Da ich zu einem speziellen Thema noch keine passende Antwort
gefunden hatte, habe ich mich heute registriert um mal mein erstes Thema einzustellen und
von meinen zukünftigen Erfahrungen berichten zu können.

Nun zu meinem Anliegen.
Mir ist nach dem Aufenthalt im Schlaflabor direkt das Gerät ResMed S9 mitgegeben worden.
Praktischerweise war das Büro von ResMed gleich mit am/im Klinikum....
hier das Gerät. Passende Maske probiert. Nehmen Sie alles mit und quittieren sie hier unten rechts den Empfang. Nach einiger Zeit war erwartungsgemäß eine Rechnung im Briefkasten
wo ich erst mal Schnappatmung hatte und etwas brauchte um wieder zu Luft zu kommen...
Über € 3200,- für das Gerät inkl. Luftbefeuchter, beheizbaren Schlauch und Wartung für die nächsten 3 oder waren es 5 Jahre.
Im Internet bei ResMed nachgeschaut. Da wird das Gerät im Set für €1499,- im ResMed eigenen Shop angeboten. Denke ich mir na die langen da gänzschön für die Wartung hin.
Die Krankenkassen in good old Germany haben´s ja.

Rechnung bei meiner "privaten" Krankenkasse eingereicht. Reaktion war wie folgt:
Leider können lt. Ihrem Vertrag für Hilfs-/Therapiegeräte dieser Art keine Leistungen übernommen werden, da diese nicht als Hilfmittel mit aufgeführt sind.

Darauf hin habe ich mir vom Klinikum/Prof. eine weitere Bescheinigung über die zwingende Notwendigkeit eingeholt worin auch zu lesen ist, dass eine Ablehnung wegen eines nicht aufgeführten Hilfsmittel nicht rechtens ist, da in älteren Verträgen das nicht aufgeführt sein kann, da es diese Art der Geräte in früheren Jahren noch nicht gab.
Reaktion von der KK: sie erkenne die notwendigkeit an, aber so ein Gerät ist trotsdem durch den Vertrag nicht abgedeckt. Aber sie haben es Kulanzseitig geprüft und machen mir ein "unverbindliches" Kulanzangebot und würden ca. €2600,- übernehmen.

Meine Frage lautet nun, sollte man dies Angebot annehmen oder auf die Volle Übernahme pochen? Warum bieten sie einen Großteil an wenn Sie es nicht sowieso müssten?

Wie sieht es zukünftig aus wenn ich das "unverbindliche" Kulanzangebot annehmen würde und ich benötige eine neue Maske oder Schlauch. Hätte die KK sich dann rausgeredet da es
ja nur "unverbindlich, einmalig" war?

So, sorry für so viel Text. Ich hoffe meine Problemschilderung ist verständlich und nicht zu verwirrend ausgefallen.

Danke Euch schon mal vorab.
Grüße Roy

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Schlaflabor Klinikum Nürnberg-Nord
Gerät: ResMed S9 inkl. Befeuchter mit 10mbar


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherung
BeitragVerfasst: 25. Aug 2011, 15:18 
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Registriert: 27. Jul 2011, 17:24
Beiträge: 64
Jehan hat geschrieben:
So, sorry für so viel Text. Ich hoffe meine Problemschilderung ist verständlich und nicht zu verwirrend ausgefallen.


Es gibt da bei den privaten noch einen Plan B (sozusagen). Ich kann wählen ob ich das als Hilfsmittel haben möchten (mit x % Zuzahlung) oder ich das ganze über einen Versorger beziehe. Der rechnet eine Pauschale für meine Technik, die laufenden Kosten (Ersatzteile) und meine Betreuung an die Kasse ab. Diese Pauschale trägt die Kasse zu 100%.

PS. Das es für Kasse billiger wäre mir jedes Jahr ein neues Gerät samt vollständigem Zubehör zu kaufen, ist nicht von Interesse ... Dann eben nicht ...
PS. Das Gerät steht bei mir auch nicht auf der Hilfsmittelliste, was aber nicht gestört hat ...

_________________
LG. Jörg

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1. Maske: Full Face, Mirage Quatro Größe M (*in Benutzung*)
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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherung
BeitragVerfasst: 25. Aug 2011, 15:30 
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Registriert: 25. Aug 2011, 10:51
Beiträge: 5
Hallo Jörg,
danke für die Info.
Wer kann das als Versorger sein? ResMed direkt oder ein Medizintechnikanbieter?
wer kämme da evtl. noch in Frage?
mfg Roy

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherung
BeitragVerfasst: 25. Aug 2011, 15:57 
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Registriert: 4. Jul 2011, 18:15
Beiträge: 65
Hallo Roy,

da hat ResMed das übliche Spielchen mit dem unbedarften Patienten gespielt, der von der Diagnose geplättet aus dem Sl kam und nur eins wollte: sofortige Behandlung und Besserung.
Willkommen im Club, ist mir auch so ergangen :D Damit will ich übrigens ResMed nicht verunglimpfen, sondern den Wettbewerb unter den Versorgern andeuten- und ich bin auch vom Schlaflabor losgeschickt worden, dabei wussten auch die, dass man vorher eine Kostenübernahme einholen muss. Sollte man als Patient natürlich auch wissen, keine Frage, aber man ist eben in einer Ausnahmesituation mit Tunnelblick.

Meine Kasse (auch privat)hat den Versorger- bei mir nicht Resmed, denn der wäre in Deinem Fall als Versorger zu bezeichnen- aus Kostengründen abgelehnt und auf die Versorgung durch einen Vertragspartner bestanden. H&L, die mich erstausgestattet hatten, kannten das Problem sehr wohl und hatten auf Risiko gespielt, in der Hoffnung, es klappt- denn einen Patienten, den man einmal in der Kartei hat, der bleibt meist die nächsten Jahrzehnte treu. Mir war das Ganze mehr als unangenehnm, zumal H&L mich sehr gut betreut hatte, aber ich wollte natürlich nicht auf den Kosten sitzen bleiben, deshalb bin ich zum Vetragsversorger meiner Kasse gewechselt, das S9 hat H&L anstandslos nach mehreren Wochen Gebrauch zurück genommen( kommt öfter vor, als sie zugeben würden), nur Maske und Schlauch wurden in Rechnung gestellt und von der Kasse übernommen.
Übrigens hätte H&L das Angebot 1:1 auf das Preisniveau meines Kassenversorgers runter geschraubt, so wichtig war es ihnen, mich als Patienten/Kunden zu halten- also mein Vorschlag: sag ResMed, dass Du Kunde bleibst, wenn sie auf die 2600,- Deiner Kasse runter gehen, ich halte es nicht für abwegig, dass das klappt, so groß ist die Differenz ja nicht.
Und ich würde mir wenig Sorge machen, dass sie in Zukunft Folgekosten nicht tragen, da es sich bei er CPAP-Therapie unstrittig um die sogenannte Goldstandartherapie einer ernsten Erkrankung handelt. Es ist nicht deshalb nicht im Hilfmittelkatalog einiger meist privater Kassen, weil es zweifelhaft sinnvoll ist, sondern nur, weil man aus klaren wirtschaftlichen Interessen den Katalog nicht angepasst hat, um wo möglich Kostenüberhanmen ablehnen zu können.
Ich war anfangs auch ziemlich verunsichert, aber wenn man nett mit den Sachbearbeitern telefoniert, kann man im Gespräch viele Unklarheiten ausräumen und einen Konsens finden. Das klappt sicherlich auch bei Dir! :wink:

Viele Grüße

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Resmed S9 mit Befeuchter H5i
Maske Mirage FX
APAP 5-6


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherung
BeitragVerfasst: 25. Aug 2011, 16:20 
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Beiträge: 5
Hallo auchdabei,

recht herzlichen Dank für die ausführliche Antwort.
Hilft mir 100%ig weiter, da bin ich mir sicher.
Dann werde ich mich morgen gleich mal mit ResMed in Verbinding setzen...

Danke noch mal
Grüße Roy

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherung
BeitragVerfasst: 25. Aug 2011, 16:37 
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Registriert: 27. Jul 2011, 17:24
Beiträge: 64
Jehan hat geschrieben:
Wer kann das als Versorger sein? ResMed direkt oder ein Medizintechnikanbieter?
wer kämme da evtl. noch in Frage?


ich weis nicht ob resmed sowas macht. in meinem fall habe ich zwei von der uni benannt bekommen und dann die krankenkasse gefragt was sie gern möchten ...

_________________
LG. Jörg

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherung
BeitragVerfasst: 25. Aug 2011, 19:02 
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Registriert: 4. Aug 2011, 21:42
Beiträge: 18
Wohnort: Bischkek, Kirgistan
Wow - da hab ich mit meiner DAK ja wirklich Glück gehabt. Da hatte ich nur überschaubare Zuzahlungen. [1]

Ich bin durch Auswanderung übrigens jetzt aus dem Krankenversicherungssystem raus.

Bei Resmed hatte ich dann die Übernahme des Geräts (ein S9) angefragt. Die hatten mir dann erstmal Listenpreis angeboten. Erst als ich zu verhandeln begann, das das ja nicht der korrekte Preis für die Übernahme eines Gebrauchtgeräts sein könne, erinnerte sich Resmed, dass das Gerät der DAK gehört und ich mit denen sprechen müsse. (Ansprechpartnerin wurde freundlicherweise benannt).

Die DAK hat mir das Gerät dann zu einem super fairen/günstigen Zeitwert überlassen. (Aus dem Gespräch konnte ich übrigens ableiten, dass die DAK wohl ca. um die 1000 Euro - also USA Niveau - für das Gerät bezahlt.)

[1] Nachtrag: Einen "Stunt" ist die DAK auch geflogen. Nach 6 Monaten Therapiezeit wurden meine Betriebsstunden abgefragt. Daraufhin bekam ich ein Schreiben, dass diese zu niedrig seien und ich das Gerät nicht behalten könne, wenn ich es nicht richtig benutze. (Zu dieser Zeit schlief ich durchschnittlich 6 Stunden/Tag). Das war aber scheinbar nur ein "In compliance"-Test. Nach meiner Antwort, dass ich wirklich nur so wenig schlafe, war alles in Butter.

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"Ich bin dein Vater, Luke."


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherung
BeitragVerfasst: 25. Aug 2011, 20:09 
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eifriger Forennutzer

Registriert: 22. Jun 2011, 12:12
Beiträge: 38
Hallo Jehan,
ich bin auch privat versichert.
Eigentlich wollte meine KK mir ein Gerät Ihrer Wahl über einen Versorger liefern.
Ich habe aber mit der ärtzl. Verordnung (Rezept) ein Angebot eines örtlichen Sanitätshauses mit einem S9 abgegeben. Dieses Angebot muss wohl so günstig gewesen sein, dass ich die Zustimmung bekam.
Anschl. Rechnung mit Zustimmung eingereicht und volle Ersattung erhalten.
KK glücklich, Patient glücklich.
Warum brauche ich einen Versorgungsvertrag?
Gerät hat 2 Jahre Garantie, Verbrauchsmaterial wie Maske, Filter usw. kann ich mir mit Rezept im Sanitätshaus besorgen.
In der ärztl. Verordnung sollte entsprechend auf die Notwendigkeit hingewiesen werden (incl. Zubehör wie LB)

Viele Grüße
Hans

_________________
APAP Therapie seit 07/2011
Gerät: ResMed S9 AutoSet
Druck: 7 / 12 mBar
LB : ResMed H5i mit Climateline
AHI: 48 ( 19.5.2011 ), mit Maske < 1
Masken:
neu Mirage Activa LT (+++)
davor Mirage FX (++) ,
davor Mirage Quattro FF (+)


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherung
BeitragVerfasst: 27. Aug 2011, 00:24 
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Registriert: 16. Sep 2009, 19:58
Beiträge: 300
Wohnort: Oberallgäu
also:
Du, bzw. der Mediziner Deines Vertrauens brauchst nur "Kribbs at al" zu zitieren. Das sollte reichen, dass Dir das Gerät erhalten bleibt.

Nach dieser Studie reichen 4 Stunden aus an 70 % der Tage für eine effektive Therapie (=2,6 Stunden am Tag).

Das soll jetzt aber nicht heißen, dass man die Gerätschaft nur liederlich benutzen soll. Die Folgen, mit denen man rechnen darf/muss, wenn der umgekehrte Staubsauger nicht übergestülpt wird, sind jedermann/jederfrau hinlänglich bekannt.

Diesen Hinweis habe ich auf einer Fortbildung gehört, die ich kürzlich besucht habe.

Liebe Grüße
Luiti

_________________
Gerät: ResMed AutoSet-Spirit II
Befeuchter: HumidAire 3i
Maske: Resmed Mirage Fx
Druck: 8,6


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherung
BeitragVerfasst: 27. Aug 2011, 07:53 
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Foren-Urgestein

Registriert: 1. Mär 2010, 11:46
Beiträge: 138
Jehan hat geschrieben:
Im Internet bei ResMed nachgeschaut. Da wird das Gerät im Set für €1499,- im ResMed eigenen Shop angeboten.

Hallo Jehan,

poste doch mal die URL von dem "Resmed" Shop. Resmed hat keinen Onlineshop.

Gruß
Rod

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PAD A CHEEK Mask Straps
CPAP Schlauchhalter


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherung
BeitragVerfasst: 30. Aug 2011, 12:47 
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Registriert: 20. Aug 2004, 09:18
Beiträge: 33
Wohnort: Dortmund
Rod hat geschrieben:
Jehan hat geschrieben:
Im Internet bei ResMed nachgeschaut. Da wird das Gerät im Set für €1499,- im ResMed eigenen Shop angeboten.

Hallo Jehan,

poste doch mal die URL von dem "Resmed" Shop. Resmed hat keinen Onlineshop.

Gruß
Rod


Hallo,
ich schätze mal er meint die Seite, die einen "offiziellen" Anstrich von ResMed hat:
http://www.igf-cpap.com/germany/

Aber selbst, wenn man Einfuhr- und Märchensteuer noch hinzurechnet, ist es für den Selbstzahler recht günstig. Sitz der Fa. scheint in den USA zu sein (Impressum nicht vorhanden) das dürfte daher für eine KK als Kostenzusage ausscheiden.

Gruß
Andreas

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Seit Februar 1999 CPAP MAX II mit LB von MAP, Druck 9, Somnomask von Weinmann
Seit März 2009 S8 Elite II mit HumidAir 3i, Druck 8, Somnomask von Weinmann
Schlaflabor seit 1999: Privatklinik Somnolab Dortmund
Krankenversicherung HUK Coburg Privat


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherung
BeitragVerfasst: 30. Aug 2011, 14:16 
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Registriert: 25. Aug 2011, 10:51
Beiträge: 5
Hallo Andreas,

ja ich glaube Du hast recht. Das war wohl die Seite
mit dem "offiziellen" Anstrich von ResMed mit anhängenden OnlineShop.

Grüße Roy

_________________
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CPAP-Therapie seit 16.5.2011
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Gerät: ResMed S9 inkl. Befeuchter mit 10mbar


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherung
BeitragVerfasst: 1. Sep 2011, 14:41 
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Registriert: 24. Aug 2009, 14:33
Beiträge: 78
Wohnort: München
Jehan hat geschrieben:
Darauf hin habe ich mir vom Klinikum/Prof. eine weitere Bescheinigung über die zwingende Notwendigkeit eingeholt worin auch zu lesen ist, dass eine Ablehnung wegen eines nicht aufgeführten Hilfsmittel nicht rechtens ist, da in älteren Verträgen das nicht aufgeführt sein kann, da es diese Art der Geräte in früheren Jahren noch nicht gab.
Grüße Roy


Also manchmal fragt man sich, ob diese Professoren im Wünschdirwas-Land leben.
Diese Behauptung ist völlig haltlos, siehe BGH-Urteil vom 19.05.2004 Az IV ZR 176/03.

Wenn er wirklich was für seine Patienten tun will, soll er Ihnen sagen, dass sie die Kostenerstattung vorher abklären soll, denn das Problem bei Privatpatienten ist ihm sicher nicht unbekannt. Hier hätte er Dich daher vorher darüber aufklären müssen (unter Umständen führt sowas sogar zu Schadensersatzansprüchen, denn das ist eine nebenvertragliche Pflicht aus seinem Behandlungsvertrag).

Ansonsten sind in der Pauschale (die 5 Jahre gilt) alle Ersatzteile und Wartungen dabei. Gezahlt wird die jährlichen Raten. Die 2.600 € beziehen sich also auf die Gesamtlaufzeit.

Mein Tipp also: annehmen, mehr gibts nicht.

Grüße Bernhard

_________________
Bilevel, resmed VPAP IV, 17/12
Fisher & Paykel Flexi 432


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherung
BeitragVerfasst: 3. Sep 2011, 14:59 
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Beiträge: 1320
Wohnort: Bad Krozingen
Hallo zusammen,

man hört ja immer wieder von der Zweiklassenmedizin in Deutschland. Ich kann das, ehrlich gesagt, nicht in allen Punkten nachvollziehen. Jeder gesetzlich Versicherte bekommt im Prinzip alle notwendigen Medikamente, Therapien, Operationen, Geräte usw. Natürlich versuchen die Krankenkassen hier und da ein wenig einzusparen... In anderen Ländern ist das völlig anders, siehe Grossbritannien oder USA. Wer zu alt ist oder zu arm, um sich eine Krankenversicherung zu leisten, der hat Pech. Aber gut, ich schweife ab...

In der deutschen Schlafmedizin besteht die Zweiklassenmedizin darin, dass es Privatversicherte manchmal schwerer haben eine Maskentherapie von Ihrer Versicherung erstattet zu bekommen. Das liegt daran, dass die Heil- und Hilfsmittelliste Anfang der 1980er jahre zusammengestellt wurde. Damals fing man eben erst an mit CPAP und Co., weswegen Geräte zur Behandlung von Schlafapnoe in dieser Liste nicht aufgeführt sind. Darauf berufen sich einige Privatkassen noch immer, und deswegen gibt es immer wieder mal Stress.

Das ist von den Privatkassen aus meiner Sicht ethisch nicht zu vertreten und ausserdem dumm und kurzsichtig. Denn unbehandelte Schlafapnoe verursacht langfristig höhere Kosten als die Maschinenbehandlung ksotet.

In letzter Zeit sind es allerdings nur noch wenige Privatkassen, die sich querstellen. Unserer Erfahrung nach zahlt die LKV (landeskrankenversicherung) nie, die Süddeutsche inzwischen den grössten Teil der Summe oder auch alles, aber keine Atemluftbefeuchter.

Natürlich kommt es auch auf den Versicherungsvertrag an. Es gibt heute viele "Billigverträge", die weder Arztkosten im Krankenhaus noch Medizintechnik abdecken.

Grüsse

_________________
Dr. Wolfgang Randelshofer
SCHLAFLABOR BREISGAU
und
Praxis für Pneumologie und Schlafmedizin
Bad Krozingen
www.schlaflabor-breisgau.de
www.schlaf-test.de
www.dr-randelshofer.de
www.facebook.com/SchlaflaborBreisgau


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherung
BeitragVerfasst: 10. Okt 2011, 13:20 
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Registriert: 19. Feb 2009, 08:52
Beiträge: 76
Glücklicherweise passiert viel in der Medizinforschung, ebenso in der Schlafmedizin.

Umso erstaunlicher finde ich, dass der Hilfsmittelkatalog nach nunmehr 30 Jahren nicht endlich überarbeitet wird. Ich bin sicher, dass in dem besagten Katalog Hilfsmittel auftauchen, welche schon längst durch andere Therapiemethoden abgelöst worden sind und so nur als Buchstabenleichen dort auftauchen. Leider ist die Lobby um die Schlafmedizin noch recht schwach, was auch niemanden dazu veranlasst kurzfristig irgendwelche Änderungen vorzunehmen hinsichtlich CPAP-Geräte im Hilfsmittelkatalog.

_________________
CPAP-Gerät: Mallinckrodt GoodKnight 418S (kaputt)
CPAP-Gerät: Mallinckrodt GoodKnight 418P (Leihgerät - mittlerweile auch kaputt)
CPAP-Gerät: REMstar M-Series C-Flex (Leihgerät)
DRUCK: 9 mbar
Maske: ResMed Swift FX
GKV: AOK
Versorger: Air Products Medical


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