Hallo Roy,
da hat ResMed das übliche Spielchen mit dem unbedarften Patienten gespielt, der von der Diagnose geplättet aus dem Sl kam und nur eins wollte: sofortige Behandlung und Besserung.
Willkommen im Club, ist mir auch so ergangen

Damit will ich übrigens ResMed nicht verunglimpfen, sondern den Wettbewerb unter den Versorgern andeuten- und ich bin auch vom Schlaflabor losgeschickt worden, dabei wussten auch die, dass man vorher eine Kostenübernahme einholen muss. Sollte man als Patient natürlich auch wissen, keine Frage, aber man ist eben in einer Ausnahmesituation mit Tunnelblick.
Meine Kasse (auch privat)hat den Versorger- bei mir nicht Resmed, denn der wäre in Deinem Fall als Versorger zu bezeichnen- aus Kostengründen abgelehnt und auf die Versorgung durch einen Vertragspartner bestanden. H&L, die mich erstausgestattet hatten, kannten das Problem sehr wohl und hatten auf Risiko gespielt, in der Hoffnung, es klappt- denn einen Patienten, den man einmal in der Kartei hat, der bleibt meist die nächsten Jahrzehnte treu. Mir war das Ganze mehr als unangenehnm, zumal H&L mich sehr gut betreut hatte, aber ich wollte natürlich nicht auf den Kosten sitzen bleiben, deshalb bin ich zum Vetragsversorger meiner Kasse gewechselt, das S9 hat H&L anstandslos nach mehreren Wochen Gebrauch zurück genommen( kommt öfter vor, als sie zugeben würden), nur Maske und Schlauch wurden in Rechnung gestellt und von der Kasse übernommen.
Übrigens hätte H&L das Angebot 1:1 auf das Preisniveau meines Kassenversorgers runter geschraubt, so wichtig war es ihnen, mich als Patienten/Kunden zu halten- also mein Vorschlag: sag ResMed, dass Du Kunde bleibst, wenn sie auf die 2600,- Deiner Kasse runter gehen, ich halte es nicht für abwegig, dass das klappt, so groß ist die Differenz ja nicht.
Und ich würde mir wenig Sorge machen, dass sie in Zukunft Folgekosten nicht tragen, da es sich bei er CPAP-Therapie unstrittig um die sogenannte Goldstandartherapie einer ernsten Erkrankung handelt. Es ist nicht deshalb nicht im Hilfmittelkatalog einiger meist privater Kassen, weil es zweifelhaft sinnvoll ist, sondern nur, weil man aus klaren wirtschaftlichen Interessen den Katalog nicht angepasst hat, um wo möglich Kostenüberhanmen ablehnen zu können.
Ich war anfangs auch ziemlich verunsichert, aber wenn man nett mit den Sachbearbeitern telefoniert, kann man im Gespräch viele Unklarheiten ausräumen und einen Konsens finden. Das klappt sicherlich auch bei Dir!
Viele Grüße