Schnarchen und Schlafapnoe

Diagnose, Therapie und Behandlung

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 Betreff des Beitrags: Bin heute beim Rechtsverfahren fast vom Stuhl gefallen,
BeitragVerfasst: 30. Jun 2006, 20:24 
als ich hörte, daß

a) ja bekannt sei, woher Apnoen kommen und
b) man ja mit ner gesunden Lebensführung

das ja eigentlich in Griff kriegen kann.

Man will mir also weißmachen, daß Rauchen+Trinken+Fett+Keine Bewegung die Ursachen für Apnoe sind. Und wenn ich alles beherzigen würde, alles ja wieder gut wird (mit Gerät).

HALLO?

Als studierter Mediziner / Jurist kann ich nur schreien, bei soviel Unfug. Klar, es gibt Faktoren (s.o.) die mit in den Kreislauf kommen und auch entscheidenden Einfluß haben, aber sie als URSACHE zu bezeichnen? Also nee... ;)

Witz ist: Ich rauche und trinke nicht. Habe es nie und werde auch nie damit anfangen. Ich hatte die Probleme schon, da habe ich im Zweistelligen Bereich weniger gewogen...

Habt ihr jemals einen solchen Stuß gehört? Mein Sachstand war und ist, daß die Ursache unbekannt ist. Alles andere: s.o.

Grüße, Achim


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30. Jun 2006, 21:14 
Ich bin das ganze Gegenteil von dir :

40 kg zuviel , + 1 Schachtel am Tag und manchmal auch ne Flasche harten Stoff am Abend :oops:

Seitdem ich

1. 10 kg abgenommen habe
2. max. 15 am Tag rauche
3. Es bei Bier und Wein belasse

sind meine Beschwerden erst richtig schlimm geworden :eek:

Einbildung ?

War ich früher immer nur betäubt ?

Ich war immer fit und bin trotz aller Laster keiner " Meinungsverschiedenheit " in gewissen Kneipen aus dem Wege gegangen.

Die Apnoe kam dann recht plötzlich und ich bin nach knapp 2 Jahren eine hohle Luftpumpe die ständig einschläft :cry:

Ich sehe daher nach deinem Posting keinerlei Zusammenhang zwischen Lastern und Apnoe :?: :?: :?:

Gruß

Carsten


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 Betreff des Beitrags: ???
BeitragVerfasst: 1. Jul 2006, 07:55 
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eifriger Forennutzer

Registriert: 14. Mai 2006, 11:31
Beiträge: 27
Hallo,

das kann ich nachvollziehen, allerdings könnte man es auch als schleichenden Verschleiß sehen. Ich bin auch zu dick und halte mich als Diabetiker auch nicht immer an alle Vorgaben. Jedes mal wenn ich Grenzen überschreite bin ich tagelang nicht mehr richtig fit.

Mein Körper verzeiht mir nichts, er merkt sich jede kleinere und größere Sünde und irgendwann bekommte ich dafür die Quittung. Das ist der Zeitpunkt an dem irgend eins meiner Organe die ich selbst steig überlaste anfängt zu streiken.

Meine eigene Erfahrung ist:

Meine Frau hat mir bestätigt das ich weniger geschnarcht habe und weniger Aussetzter hatte als ich 15 kg leichter und fitter war. Wenn ich trinke, maximal 2 Gläser Rotwein oder eine Flasche Bier, wird das Schnarchen lauter und Aussetzter sind häufiger da.

Geschnarcht und Aussetzter hatte ich aber schon immer! Die Ursache liegt daher sicherlich nicht in mangelder Abstinenz, Übergewicht oder ähnlichem. Der allgemeine Zustand, wie man sich fühlt, das kann man nicht nur auf die Schlafapnoe schieben, die ist nur ein Teil des Ganzen.

Liebe Grüße

Reinhold


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 1. Jul 2006, 11:28 
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Registriert: 7. Mai 2003, 21:54
Beiträge: 897
Was war das denn für ein "Rechtsverfahren", und wer hat diese Meinung von sich gegeben?


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 Betreff des Beitrags: re:?????
BeitragVerfasst: 3. Jul 2006, 10:10 
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Erfahrenes Foren-Urgestein
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Registriert: 7. Mai 2003, 13:31
Beiträge: 256
Wohnort: OWL
Hallo ,

das mag ja sein ,das starkes Übergewicht und Trinken (schweres trinken ab 3FLASCHEN Bier,Wein ect. ) dazu führen kann, das man eventuell an einer Schlafapnoe leiden kann.
Aber das Rauchen ,das födern soll ist mir neu .

Dann frag ich mich ,wie denn Kinder und auch schon Babys die ja auch an einer Schlafapnoe leiden können das wohl bekommen haben.Da diese Altersgruppe wohl kein Alkohol ,nicht Rauchen und auch nicht Übergewichtig sind.

Da müßen auch andere Faktoren eine Rolle spielen.

Manche Ärzte machen es sich wirklich ganz schön einfach (Erfahrung).
Hat man dieses und jenes an Krankheiten hört man manchmal nur : hören sie auf zu Rauchen oder zu Trinken und dann bessert sich auch Ihre Krankheit.
Kann ja auch in Einzelfällen helfen, das Aufhören glaub ich zumindestens mal.
Aber manchmal kommt einen das so vor , als währe es der Standartsatz einiger Ärzte.
Ich mein jetzt nicht die Ärzte in diesem Forum.

Gruß
Karin

_________________
Jahrgang´60
Apnoe festgestellt im Sep.02
Luftbefeuchter seit März 03
Druck 8mbar
Gerät:minni Max von Map: Cpap
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Seit Januar ´12 zusätzlich EverFlo OPi mit 2l
Skype: Schnarchliese


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 Betreff des Beitrags: Risikofaktoren
BeitragVerfasst: 3. Jul 2006, 21:15 
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Moderator
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Registriert: 6. Mai 2003, 21:40
Beiträge: 1320
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Hallo zusammen,

wie jeder weiss gibt es für uns Docs in erster Linie drei böse Dinge: Rauchen, Saufen, Übergewicht. :wink:

Zitat:
Ich mein jetzt nicht die Ärzte in diesem Forum.


"Die Ärzte in diesem Forum" sagen das auch zu Ihren Patienten. Allerdings sage ich dazu, dass das Risikofaktoren sind, die eine bestehende Schlafapnoe verstärken können. Bekanntermassen bekommen auch dünne Menschen und Kinder Schlafapnoe, und nicht jeder dicke, rauchende und dem Alkohol zugeneigte Mensch leidet an Schlafapnoe. Er hat nur eine höhere Wahrscheinlichkeit.

Zitat:
Aber das Rauchen ,das födern soll ist mir neu .


Übergewicht wird ja immer wieder an erster Stelle genannt. Wenn man ehrlich ist, spielt es aber eine deutlich geringere Rolle als Rauchen. Warum das so ist, wissen wir noch nicht so genau. Möglicherweise spielt es eine Rolle, dass Rauchen die Schleimhäute irritiert und anschwellen lässt, ausser in den Bronchien auch im Rachenbereich, wo es bei der Schlafapnoe nun mal eng hergeht.

Ich habe bisher sehr wenige Patienten erlebt, die durch Gewichtsabnahme eine mittelschwere oder gar schwere Schlafapnoe losgeworden sind. Es gibt aber viele, die dadurch einen leichten Befund zu einem tolerablen wandeln können. Ähnlich verhält es sich mit Rauchen und Alkohol.

Ausserdem reicht bei Besserung der Risikofaktoren häufig ein niedrigerer Atemdruck aus, was die Sache einfacher und angenehmer machen kann.

Zusätzlich begünstigen Rauchen, Alkohol und Übergewicht natürlich eine Unmenge weiterer Krankheiten.

Also: Bei Übergewicht abnehmen, Rauchen einstellen und Einschränken der Alkoholmenge lohnt sich in jedem Fall, ist aber natürlich keine Garantie dafür eine Schlafapnoe loszuwerden.

Beste Grüsse

_________________
Dr. Wolfgang Randelshofer
SCHLAFLABOR BREISGAU
und
Praxis für Pneumologie und Schlafmedizin
Bad Krozingen
www.schlaflabor-breisgau.de
www.schlaf-test.de
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 4. Jul 2006, 18:37 
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Registriert: 24. Mai 2006, 09:46
Beiträge: 151
Hallo Herr Doktor,

dann stell ich mich mal vor, 1998 Schlafapnoe Index 90, 130 Kg,

dann 2000 runter auf 90 kg, Index<10, keine Behandlung mehr notwendig.

jetzt 2006 114 Kg, Index 84, wieder in Behandlung


So, jetzt kennen Sie noch einen.

Gruß

Immie


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 Betreff des Beitrags: Gewicht und Apnoen
BeitragVerfasst: 5. Jul 2006, 21:18 
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Moderator
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Registriert: 6. Mai 2003, 21:40
Beiträge: 1320
Wohnort: Bad Krozingen
Hallo Immie,

Zitat:
Ich habe bisher sehr wenige Patienten erlebt, die durch Gewichtsabnahme eine mittelschwere oder gar schwere Schlafapnoe losgeworden sind.


Zitat:
Hallo Herr Doktor,
dann stell ich mich mal vor, 1998 Schlafapnoe Index 90, 130 Kg,
dann 2000 runter auf 90 kg, Index<10, keine Behandlung mehr notwendig.
jetzt 2006 114 Kg, Index 84, wieder in Behandlung
So, jetzt kennen Sie noch einen.


Sie sind damit, wie gesagt, zumindest für mich eher eine Ausnahme.

Natürlich freue ich mich für Sie, weil Sie mit Gewichtsabnahme zumindest im Prinzip tatsächlich eine Methode zur Heilung Ihrer schweren Schlafapnoe haben.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie es wieder schaffen von Gewicht und Apnoeindex runterzukommen.

Beste Grüsse

_________________
Dr. Wolfgang Randelshofer
SCHLAFLABOR BREISGAU
und
Praxis für Pneumologie und Schlafmedizin
Bad Krozingen
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 6. Jul 2006, 21:30 
Hallo Herr Dr. Randelshofer,

ich glaube auch nicht so recht, dass Gewichtsabnahme die Behandlung der Apnoe gänzlich ersetzt. Obwohl der HNO bei der Voruntersuchung ganz klar sagte, dass "das Fett was aussen zu sehen ist, auch in der gleichen Menge nochmal innen vorhanden ist und die Atemwege entsprechend verlegt sind".

Leider konnte ich das bisher noch nicht testen, mit momentan 124kg unmöglich. Ich trinke aber nicht und habe vor 8 Monaten das Rauchen aufgegeben (30 Zigaretten pro Tag). Passte einfach nicht zusammen, nachts beatmet werden und tags rauchen.
Das hat mich 6kg "gekostet", die ich aber gerne investiert habe. Ohne Rauchen fühle ich mich zumindest in anderen Bereichen wesentlich besser und im September bin ich zur Nachkontrolle im Schlaflabor, vielleicht kann der Druck ja etwas reduziert werden, denn wie Sie schon sagten, die Bronchien sind durch Rauchen verengt, was sich sicherlich auf die Druckverhältnisse auswirkt.

Mit Nordic Walking und Änderung der Essgewohnheiten versuche ich nun, am Gewicht zu arbeiten und habe immerhin mein Maximalgewicht um 2kg reduziert.

Dass aber die Apnoe bis zum Lebensende vorhanden sein wird, daran habe ich keine Zweifel. An das Gerät habe ich mich nach 2 Jahren längst gewöhnt.

Viele Grüße
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 7. Jul 2006, 22:45 
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Registriert: 18. Jul 2005, 16:23
Beiträge: 47
Hallo

Zitat:
Obwohl der HNO bei der Voruntersuchung ganz klar sagte, dass "das Fett was aussen zu sehen ist, auch in der gleichen Menge nochmal innen vorhanden ist und die Atemwege entsprechend verlegt sind".


Ich weiss nicht, wie man zu dieser Meinung kommt. Meiner Meinung nach ist es das Fettgewebe, das von aussen drückt, insbesondere das 'Doppelkinn' unter dem Kinn. Innerhalb des Rachens kann bei Übergewichtigen genausoviel Platz sein, wie bei dünnen Menschen.
Im Rahmen der Narkose, wenn man ganz tief schläft, gibt es Hilfsmittel, um die Atemwege freizuhalten. Eines davon füllt den Rachenraum oberhalb der Stimmbänder bis auf eine Röhre zum Luft durchlassen vollständig aus. Nun, für Übergewichtige wird genau dieselbe Sorte dieser Hilfsmittel verwendet, wie bei den Dünnen, es ist also nicht weniger Platz.
Abgesehen davon, wenn das Fettgewebe den Rachenraum von innen verlegen würde, wie passt dann das Essen da durch? Kinder mit extrem vergrösserten Mandeln, also einer wirklichen Engstelle im Rachen leiden meistens unter Gedeihstörungen und Untergewicht.

In Narkose kann es bei jedem, also wirklich jedem Menschen passieren, dass die Atemwege meistens durch eine zurückfallende Zunge verlegt werden. Deshalb gibt es allerhand unterschiedliche Methoden, die Atemwege offen zu halten. Ohne besondere Hilfsmittel ist das erfahrungsgemäß bei den Übergewichtigen aber viel schwieriger. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn Übergewichtige, insbesondere die mit dem Doppelkinn beim CPAP einen höheren Druck benötigen.
Kürzlich wurde eine Studie aus Israel an stark übergewichtigen (BMI >=32) Berufs-Kraftfahrern veröffentlicht, die natürlich alle überhaupt nicht unter Tagesmüdigkeit gelitten haben. Nach der Zusammenfassung hatten über 70% von ihnen eine Schlafapnoe.

Übergewicht ist nicht gleich Übergewicht. Wichtig ist vielmehr die Verteilung zwischen Muskulatur und Fettgewebe. In dieser Hinsicht ist der Ansatz mit nordic walking und Änderung der Essgewohnheiten sicher der richtige.
Trotzdem bin ich auch der Meinung, dass durch das Abnehmen vor allem eine wünschenswerte Minderung des Druckbedarfes erreicht werden kann. Ausserdem ist die ganze Atmung und Sauerstoffaufnahme auch tagsüber besser, einfach weil die Lunge mehr Platz hat.
Wer aber schon zu Zeiten geschnarcht hat, als er noch untergewichtig war, wird wohl sein Leben lang mit dem CPAP schlafen.


viele Grüße

Jürgen


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BeitragVerfasst: 8. Jul 2006, 00:57 
Hallo,

Jürgen L hat geschrieben:
Wer aber schon zu Zeiten geschnarcht hat, als er noch untergewichtig war, wird wohl sein Leben lang mit dem CPAP schlafen.


:?
Nö Jürgen, wir wollen und werden die Hoffnung nicht aufgeben, dass es eine Nach-CPAP-Zeit geben wird, wenn die medizinische Forschung eine gänzlich neue, vereinfachte, und weniger belastende Therapie entdeckt hat.

Ciao
Klaus


Zuletzt geändert von Downtown am 8. Jul 2006, 10:32, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 8. Jul 2006, 08:54 
Offline
.

Registriert: 18. Jul 2005, 16:23
Beiträge: 47
Hallo

Zitat:

...wenn die medizinische Forschung eine gänzlich neue, vereinfachte, und weniger belastende Therapie entdeckt hat.


Grundsätzlich haben Sie vollkommen recht, der medizinische Fortschritt ist unaufhaltsam. Im besonderen ist es so:
Die CPAP-Therapie ist eine relativ neue, vereinfachte, und wenig belastende Methode.
Alles was an Therapie mit Medikamenten denkbar wäre, ist sicher mit mehr Nebenwirkungen verhaftet, denn Medikamente wirken global auf den ganzen Organismus und nicht bloß lokal.
Was Operationen im Zungengrund- und Halsbereich betrifft, so sind die dabei sicher seltenen Risiken dafür aber umso schwerwiegender, so dass mögliche Risiken der CPAP-Therapie demgegenüber restlos vernachlässigbar sind.

Die CPAP-Therapie sollte aus meiner Sicht aber ergänzt werden durch eine Änderung der Lebens- und auch der Arbeitsweise.
Also mehr Bewegung, ausreichend Erholzeit, die durchaus zum Nachdenken genutzt werden kann, um die Schlafenszeit zu entlasten.
Arbeits-Sessions von über 15 bis 20 Stunden mehr oder weniger am Stück auf das absolute Minimum beschränken usw.


viele Grüße


Jürgen


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 9. Jul 2006, 18:43 
Ich hatte den Thread gestartet und aus Zeitgründen leider nicht fortsetzen können. Entschuldigt bitte.
Zur Frage: Wer und welches Verfahren möchte ich mich hier und heute nicht äußern, aber alles in ein paar Wochen nach Abschluß offenlegen. Versprochen. Wer meine Selbstvorstellung gelesen hat, weiß eh in etwa, was ich momentan mache. ;)
Ich habe mich nur über den Satz gewundert, "die Ursache sei ja bekannt" - und irgendwie mußte ich das unter's Volk bringen ;)
Grüße, Achim


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15. Jan 2007, 21:06 
Abschluß des Verfahrens: Der Ombudsmann lehnt es ab der Krankenkasse die Kostenübernahme zu empfehlen, verweigert sogar die Empfehlung einer Kostenbeiteiligung aus Kulanz, denn: Der Fall ist klar, laut Bundesgerichtshof braucht die Kasse nur das zu tragen, was im Hilfsmittelkatalog steht - und Apnoezeuchs ;) gehört halt nicht dazu. Punkt aus, vorbei. Ich fordere daher ALLE Forenmitglieder die ähnliche Probs mit Kassenübernahmen haben auf, sich per PM mit mir in Kontakt zu setzen. Es wird Zeit nicht zu schlucken und zu zahlen, sondern in Aktion zu treten. Es kann und darf nicht sein (bei aller Vertragsfreiheit), daß man sich hinter antiquierten Katalogen versteckt und WIR den Zahlemann machen sollen ;) Oder? Liebe Grüße, Achim (aktuelle Rechnung ca. 8000 Euro für das Gerät)


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 Betreff des Beitrags: pkv
BeitragVerfasst: 16. Jan 2007, 11:07 
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Registriert: 5. Mai 2003, 16:31
Beiträge: 666
Wohnort: Jülich
hallo,

ich bin schon sehr lange der meinung, dass bei den pkv der gesetzgeber einschreiten müsste.
da wird mit kerngesunden jungen menschen intensiv werbung für ein produkt gemacht und es werden medizinische spitzenleistungen für kleines geld verkauft. gesundheitsvorsorge in der art von waschpulver reklame...
dem kunden wird eine totalversorgung vorgegaukelt, die realität sieht jedoch ganz anders aus.
wer bitte macht sich die mühe (und wer hat als kunde die kompetenz) den leistungskatalog einer pkv zu beurteilen ? man mag es naiv nennen auf diese werbung hereinzufallen, ich finde es nachvollziehbar. das ist genauso wie die mütter, die denken sie täten ihrne kindern mit den ""gesunden"" produkten von ferrero (kinderschokolade und co) etwas gutes wegen der "extraportion milch".
leider wird hier eine sehr wichtger bereich alleine den regeln des marktes überlassen, keine ahung warum. lobbyisten mögen auch da eine rolle spielen.
leider geht es aber um die gesundheit, ein wirklich kostbares gut.

ich weiss, es hilft nicht weiter ...

till

_________________
Autoset Spirit 15/9, LB, Mirage Activa
Breathe, Breathe in the Air. (Pink Floyd: The Dark Side of The Moon)
Till´s Weblog - reinlesen ?


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