Hallo Ihr,
möchte mich einfach mal vorstellen, und würde mich freuen, wenn ich hier viele Anregungen und Hilfestellungen bekommen könnte.
Ich bin Mücke, 47 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder, von Beruf Augenoptikergeselle und wohne am Niederrhein.
Möchte mal in geraffter Form meine Geschichte erzählen: Probleme mit lautem Schnarchen habe ich bestimmt schon 20 Jahre. Mit den Jahren wurde es aber immer schlimmer, und in den letzten 8 Jahren wurde mir auch immer wieder mal berichtet, dass ich auch Atemaussetzer dabei habe. Habe die letzten 10 Jahre freiwillig nachts auf dem Sofa im Wohnzimmer geschlafen. Zum einen, damit meine Frau Ruhe beim Schlafen hatte - und ich auch nicht ständig wegen dem Schnarchen von meiner Frau geweckt würde.
Habe dann in den zurückliegenden Jahren mit zeitlichem Abstand auch 2 mal über Nacht zuhause ein Screening (heisst das so?

) machen lassen. Dabei war der Befund beides Mal grenzwertig - und es wurde nichts weiter unternommen.
In den letzten 3 Jahren wurde die Tagesmüdigkeit aber immer grösser - und ich brauchte in der Freizeit immer mehr Zeit zum Schlafen um einigermassen fit zu bleiben. Meine Aktivitäten wurden immer weniger. Die erhoffte Erholung stellte sich jedoch nicht ein - ich hätte mich danach immer sofort schon wieder hinlegen können.
Im November 2010 habe ich dann wieder ein Screening bei einem anderen Arzt durchführen lassen (der Nachfolger des ursprünglichen Arztes). Dabei kam heraus, dass ein Besuch im Schlaflabor für nötig befunden wurde.
Diesen Termin hatte ich nun endlich letzte Woche. Nach den Aufzeichnungen der ersten Nacht wurde eine schwergradige, nicht lageassoziierte OSAS diagnostiziert. In einer Stunde wurden 67 Atemaussetzer registriert und die längsten Atemstillstände dauerten 2 Minuten an!
Aus diesem Grund wurde eine Therapie mit APAP Sleepcube vorbereitet. Als Maske wurde die Respironics ComfortGel Blue Maske für die Nase passend eingestellt. Habe dann tagsüber eine Stunde probegetragen, und sie die nächste Nacht zu den Messungen zusätzlich aufgesetzt bekommen. Der Erfolg war verblüffend: Am nächsten Morgen fühlte ich mich ungewöhnlich entspannt und erholt.
Bei der Auswertung war zu sehen, dass ich
keine Atemaussetzer mehr in der zweiten Nacht hatte und auch die verschiedenen Schlafphasen wieder stattfanden. Aus dem Grunde wurde diese Therapie dann auch für zuhause empfohlen. Bereits am gleichen Tag bekam ich das Gerät nach Hause geliefert.
Habe jetzt die erste Woche und die ersten Erfahrungen hinter mir und muss sagen, dass ich total begeistert bin. Habe zwar meinen Schnäutzer heute noch entfernt, um Irritationen der Haut so weit wie möglich zu verringern, aber ansonsten klappt es echt gut. Ich fühle mich wie ein neuer Mensch und bin auch wieder leistungsfähig.
In einem halben Jahr soll ich zur Kontrolle ins Schlaflabor, um bei Bedarf den Druck nochmal anpassen zu lassen.
Die Behandlung und Betreuung im Schlaflabor war sehr gut, und ich hätte nicht erwartet, in so kurzer Zeit eine so grosse Verbesserung der Lebensqualität erzielen zu können.
Von daher nehme ich das Tragen der Maske gerne in Kauf.
Habe auch schon Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe in der Nähe aufgenommen, und werde mich dort auch austauschen und nach Informationen umsehen.
Würde mich freuen, auch mit Euch in Kontakt zu treten.
Viele Grüße Mücke