Schnarchen und Schlafapnoe

Diagnose, Therapie und Behandlung

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 Betreff des Beitrags: Nasenmuschel-Laser-Eingriff
BeitragVerfasst: 31. Mai 2011, 21:58 
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Hallo, jetzt habe ich auch mal eine Frage:

Seit Ende 2005 benutze ich ausschließlich vor dem Maskenanlegen Nasentropfen 0,05 % Kinder
(Wirkstoff Xylometazolinhydrochlorid), da die Nase regelmäßig beim "sich Umlegen" zu geht.
Da das keine Dauerlösung darstellen kann, war ich vor kurzem beim HNO meines Vertrauens.
Durch meine intensive Pflege hat die Nasenschleimhaut keine Schäden davongetragen. Es wurde
eine Einlage mit abschwellenden Mitteln eingebracht um den Luftdurchlass gegenüber dem
Ist-Zustand zu vergleichen: Das zeigte was möglich ist: Die Nase war frei wie nie!!

Nach Ausschluß von Allergien sollen nun die Nasenmuscheln gelasert werden. Um den Einsatz
der Maske zu gewährleisten, schlug der HNO vor, den Eingriff nicht für beide Seiten gleichzeitig
zu machen, sondern getrennt.

Aus den Beiträgen hier lese ich, dass der Ausfall der Cpap-Behandlung ca. eine Woche
beträgt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass mit dem Lasern von nur einer Seite der Cpap-Einsatz
stattfinden kann. Wäre also der Eingriff auf beiden Seiten gleichzeitig bezüglich der Ausfallzeit
nicht besser? Hat jemand Erfahrung in dieser Sache?

Herzlichen Dank
Gruß
Günter

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 Betreff des Beitrags: Re: Nasenmuschel-Laser-Eingriff
BeitragVerfasst: 31. Mai 2011, 23:13 
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Hallo Günter,

bei mir hatte sich direkt nach der ersten Woche mit eigenem Gerät gezeigt, dass ich Nasenprobleme bekam. Da dieses gerade mit einem Termin bei meinem Arzt zusammenfiel, hatte ich mir direkt eine Mund-Nase Maske verschreiben lassen, da ich bei zugeschwollender Nase nicht auf das Gerät verzichten wollte. Ich war dann beim HNO, der mir erst einmal Budes Nasenspray verschrieben hat (lokales Kortison gegen die Alergien) und dann hat er mir empfohlen mit dem Laser die Nasenmuscheln zu verkleinern. Da hätte ich recht kurzfristig vorbeikommen können.

Ich habe mich dann doch noch weiter schlau gemacht und dann einen Arzt gesucht, der mit der Radiofrequenz arbeitet. Der hat dann ein CT des Kopfes machen lassen und wollte dann gleich die Nasenscheidewand begradien. Wir haben uns dann aber auf einen Stufenplan geeinigt: erst mal die Nasenmuschaln verkleinern (die Nase war auch mit Nasenspray sehr eng), dann ggf. die Scheidewand OP.

Bei der Radiofrequenz wird die Oberfläche nicht groß beschädigt wie beim Laser. Es dauert aber auch nach der Behandlung 3-4 Wochen, bis sich der gewünschte Effekt einstellt, da durch die Radiofrequenz die Zellen zerstört werden und dann erst abtransportiert werden müssen. Nach 3 Wochen ist es immer noch sehr wechselhaft, zumal ich das Nasenspray noch nicht wieder genommen habe (wäre nach 10 Tagen wieder erlaubt gewesen).

Durch die Mund-Nase Maske brauche ich keine Pause mit dem Gerät machen. Wenn die Nase zu ist, atmet man über den Mund weiter. Ich hoffe aber bald wieder auf die Nasenmaske zurückgehen zu können. Ggf. werde ich aber das Budes Nasenspray im Sommerhalbjahr aber weiter brauchen.

Soweit zu meinen Erfahrungen. Jede Seite einzeln finde ich gefährlich: normalerweise schwellen die Muscheln seitenweise abwechelnd an um den Luftstrom mal über das eine und dann über das andere Nasenloch zu lenken. Dieses kannst Du nätürlich mit einem abschwellenden Nasenspray verhindern, wenn der HNO zustimmt und Du das eine Loch immer offen haben möchtest.

Aber es bedeutet auch, dass Du die doppelte Zeit mit den Nachwirkungen der OP (dabei immer nur eine Seite) zu tun hast. Ich kenne es nicht von Laser, aber auch bei der Radiofrequenz-Behandlung war es 14 Tage nicht sehr angenehm. 3mal täglich mit Nasensalbe einschmieren und eben öfters mal ein Taschentuch brauchen. Ich war zwar die Tage arbeiten, wurde aber von meinen Kollegen gefragt, ob ich eine nicht kurierte Erkältung hätte.

Also, mit entsprechenden Mittelchen könnte das mit der jeweile einen Nasenhälfte meiner Meinung nach funktionieren, vielleicht bist Du aber besser durch, wenn Du die kurze Zeit auf das Gerät verzichtest und es gleich komplett erledigst. Nicht jeder kann auf eine andere Maske zurückgreifen. Obwohl: ggf. kannst Du Dir eine Testmaske von der nächstgelegenden Selbthilfegruppe ausleihen.

LG der Schnorchelheini

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 Betreff des Beitrags: Re: Nasenmuschel-Laser-Eingriff
BeitragVerfasst: 31. Mai 2011, 23:23 
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Hallo Günter,

noch einen Nachtrag:

Mir ist gerade wieder eingefallen, dass Deine Nase immer beim Hinlegen zugeht. Das passiert da sich kurzfristig der Blutdruck im Kopf erhöht und somit die Masenmuscheln besser durchblutet werden. Das gibt sich normalerweise nach ein paar Minuten wieder.
Das war der Tip eines HNO: ggf. noch etwas im Liegen lesen, bevor man die Maske aufsetzt und die Nasenatmung braucht.

LG der Schnorchelheini

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 Betreff des Beitrags: Re: Nasenmuschel-Laser-Eingriff
BeitragVerfasst: 1. Jun 2011, 11:35 
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Hallo Schnorchelheini,

"Herzlichen Dank" für den ausführlichen Bericht.
Die Radiofrequenztherapie hört sich sehr interessant an, da werde ich mal dranbleiben.
Das Zuwarten nach dem Hinlegen habe ich schon probiert, hat leider nicht geholfen.

Eben bin ich noch über eine weitere Aussage gestolpert:
Ich halte von jeglichen Eingriffen an den Nasenmuscheln gar nichts, da die Klimatisationsfunktion
der Muscheln geschädigt wird. Ich würde mittels CT die Belüftung der Nase kontrollieren und dann
entscheiden, welche Therapie sinnvoll ist (Dr. med. Kay Rohmann)


Ich habe ja noch etwas Zeit bis zum Termin, vielleicht schiebe ich das auch alles noch mal auf.

Viele Grüße
Günter

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 Betreff des Beitrags: Re: Nasenmuschel-Laser-Eingriff
BeitragVerfasst: 11. Dez 2011, 09:23 
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Seit Juni werde ich auch mit Resmed 9 behandelt.

Im Schlaflabor bekam ich in der 2 Nacht Nasentropfen und eine Fullmaske, da ich nachts durch den Mund atme.
Ich bekam vom Schlafdok und später von meiner HNO Nasonex verschrieben. Dennoch entzündete sich meine rechte Nase unter CPAP. Im August setzte ich das Kortisonspray ab und lies die Nasenmuscheln lasern. Der Eingriff dauerte nur Sekunden.

Kortison nehme ich jetzt nicht mehr. Dafür spüle ich morgens und abends die Nase.
Seit dem *Holzklopf* habe ich eine freie Nase.

Nur schade das meine Nase trotz Befeuchter manchmal extrem austrocknet, was wiederum zum Anschwellen der Nasenschleimhaut führt.


Grüße Micha

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 Betreff des Beitrags: Re: Nasenmuschel-Laser-Eingriff
BeitragVerfasst: 11. Dez 2011, 11:51 
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Danke für die Antwort Makot :)

Beim S 9 kann ich zwar das Wasser anwärmen und ich habe die Feuchtigkeitsstufe auf 4 eingestellt, aber der Heizbetrieb ist nur zum Nachtanfang, also vor benutzen des S9 aktiv.
Ich weiß das mein Gerät vom Schlaflabor programmiert worden ist. Kann man das Gerät so einstellen, dass die ganze Nacht der Befeuchter beheizt wird ?
Telefonisch habe ich schon mit dem ambulanten Schlaflabor über dieses Problem gesprochen. Dort bekam ich den Tipp den Schlauch mit einem Schal zu umhüllen! Funktioniert aber nicht!

Wie bekommt man das Problem trockene Nase,Mund und Hals im Griff?

Grüße Micha

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 Betreff des Beitrags: Re: Nasenmuschel-Laser-Eingriff
BeitragVerfasst: 11. Dez 2011, 12:10 
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Mensch Makot, Danke für die ganzen Antworten heute :zustimm:

Ich muss mich noch an die Forenstruktur gewöhnen, geht noch nicht leicht von der Hand.
Habe da ein Thema '''beheizbarer Atmenschlauch'' gefunden und prompt nachgefragt.

Grüße Micha

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 Betreff des Beitrags: Re: Nasenmuschel-Laser-Eingriff
BeitragVerfasst: 11. Dez 2011, 19:56 
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Hallo Space,
wenn Du den Befeuchter von ResMed hast, funktioniert der nur in Verbindung mit dem Climateline-Schlauch. Dann kannst Du die Temperatur bis 27 Grad hochschrauben (nach Bedarf) und das läuft die ganze Nacht. Gleichzeitig wird eine Luftfeuchtigkeit von 80 % gewährleistet. Ich fühle mich bei 22 Grad sauwohl.
Das Deine Anzeige in Stufen 1 - 6 (oder so) läuft, zeigt eindeutig, dass das Climateline nicht aktiviert ist.

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MfG
hierich1

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 Betreff des Beitrags: Re: Nasenmuschel-Laser-Eingriff
BeitragVerfasst: 12. Dez 2011, 09:41 
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Der TE reklamiert hiermit das Thema, das da lautet: Nasenmuschel-Laser-Eingriff.
Eigentlich ist es schade, dass offensichtlich bei vielen Betroffenen ein solcher Eingriff
vorgenommen wurde, diese aber ihre Erfahrungen lieber für sich behalten.

Günter

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 Betreff des Beitrags: Re: Nasenmuschel-Laser-Eingriff
BeitragVerfasst: 12. Dez 2011, 12:37 
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Beiträge: 18
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Danke für die Antworten.

Manchmal kann man eben nicht Themen klar trennen.

Nun zurück zu den Nasenmuscheln.
Auf dem CT sah meine rechte Nasenseite nach dem lasern gut . Allerdings nahm kurz nach dem Eingriff Kortisonspray, was auch die Nasenmuscheln schrumpfen lassen kann.
Habe jetzt wieder so ein leichtes Druckgefühl an der oberen Nasenmuschel.

Kann man auch die obere Nasenmuschel lasern?


Grüße Mich

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