Hallo,
habe den folgenden Bericht schon in einem anderen Thread veröffentlicht, will aber trotzdem einen eigenen Thread für dieses Thema starten, da ich denke, dass es anderen helfen könnte.
Im Schlaflabor hatte ich immer kaum die Augen zu bekommen, was meinen tatsächlichen Schlaf in keiner Weise widerspiegelte. Das ambulante Gerät vom Pneumologen hatte den ähnlichen Effekt. Diese ganzen Sachen am Körper und die klobigen SPO2-Sensoren waren für mich total störend.
Mit folgender Methode konnte ich mich auch selbst vergewissern, wie z.B. eine Billig-Protrusionsschiene bei mir wirkt - und das in gewohnter Umgebung. Der Vorher-Nachher-Vergleich war jetzt sehr gut möglich:
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Die Methode ist ziemlich simpel, aber sehr effektiv und vollkommen geräuschlos:
Dafür habe ich den mp3-Player "Sansa Fuze" (8GB - kleinere Varianten reichen aber auch) genommen, da das Gerät ein recht empfindliches Mikrophon besitzt. Außerdem hat der Player/Recorder extrem lange Akkulaufzeiten. Aufgenommen wird im wav-Format. Für eine Nacht werden ca. 1,2GB Speicherplatz benötigt.
Um das Gerät günstig zu platzieren, habe ich einfach einen Briefumschlag am Kopfende des Bettes mit zwei Stecknadeln in der Mitte, ca. 50-60cm von der Matratzenoberfläche an die Wand gepinnt.
Zuvor muss am unteren Ende des Briefumschlages eine kleine Öffnung für das Mikrofon ausgeschnitten werden.
Am mp3-Gerät befindet sich das Mikrofon rechts neben dem Micro-SD-Slot.
Aufnahme:
Gerät sollte voll aufgeladen sein. In den Sprach-Aufnahmemodus gehen und "Jetzt Aufnehmen" wählen. Die Aufnahme startet. Ab jetzt sollte die aktuelle Aufnahmezeit angezeigt werden. Zur Sicherheit nun das Gerät am Schiebeschalter auf "HOLD" stellen, damit beim in den Briefumschlag Stecken nicht versehendlich der Vorgang unterbrochen wird.
Natürlich das Gerät im Umschlag so platzieren, dass das Mikrofon in der Herausgeschnittenen Öffnung frei zu sehen ist.
Wiedergabe und Auswertung:
Die erzeugte wav-Datei auf einen PC übertragen. Danach ein Audio-Editor-Programm Starten.
(Ich habe das mit dem freien Programm "Audacity" bewerkstelligt. Andere Programme sind natürlich auch möglich und vielleicht auch besser.
Habe das halt schnell im Downloadbereich der "Chip" gefunden.)
Die Datei in den Editor laden/öffnen. Das dauert einige Sekunde.
Danach ist das Audiosignal von der ganzen Nacht zu sehen - allerdings noch zu klein. Mittels Ziehen am unteren Rand des Audiofensters, kann man die Y-Achse vergrößern (Amplitude)- Die Zeitachse (X-Achse) kann mittels Lupenbutton, oben links im Menü, nach Belieben gestreckt werden (mit dem Lupencursor in das freie "Bild" klicken). Mit Klick der rechten Maustaste wird es wieder "geschrumpft".
Den Bereich, den man sich anhören will, markieren (mittels Button unten rechts im "6er-Tastenfeld" oben links im Fenster) und anschließend den grünen Play-Button anklicken.
Nun sollte das Schlafgeräusch zu hören sein. Mit ausreichender Verstärkung der Aktivlautsprecher bzw. Kopfhörer ist es sogar möglich das normale Atmen zu hören. Natürlich mit einem gewissen Rauschpegel untermalt.
OSAs sind eindeutig zu identifizieren!
Übrigens kann man mittels Markierfunktion auch die Zeit der Blockaden ausmessen. Am unteren Rand des Editors ist diese abzulesen.
Viel Spaß
Mauifan
PS. Würde gerne einen Screenshot (jpg-Datei) hier einfügen, sehe aber nur eine Link-Möglichkeit von einem URL-Server.