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Hallo, guten Tag,
nachdem seit meinem letzten Eintrag und Euren hilfreichen und netten Antworten vier Monate vergangen sind, möchte ich mich noch einmal hier melden. Mit einer gewissen Zeitverzögerung habe ich die alternativ vorgeschlagene Protussionsschiene oder wie das heisst, ausprobiert, ohne jeden Erfolg, - in Verbindung mit Maske ging es gar nicht, - entweder "leckte" die Maske oder die wachte auf mit offenem Mund, - ohne Maske waren die Auswirkungen genau so schlimm, - totale Benebelung, Herzschwäche, Bluthochdruck, - so die bekannten Auswirkungen. Am Freitag vergangener Woche war ich nun in der Asklepios-Klinik Harburg in der HNO-Abteilung von Prof. Verse zur Vorbesprechung für die OP. Einzelheiten über das Drumherum lass ich mal weg. Mein HNO-Arzt, der mich auch eingewiesen hatte und der Meinung ist, dass Prof. Verse DIE Topadresse in Deutschland ist, hatte mir vorher gesagt, dass er die OP niemals bei sich selbst machen lassen würde, es sei eine große "Viecherei" und die Nebenwirkungen könnten beträchtlich sein. Er schlug vor, in der Klinik um eine Abtragung des Zungengrundes und die Straffung des Gaumensegels zu bitten, - das würde mir sicher schon Erleichterung bringen. Anfang des Jahres musste ich wegen einer Ohrentzündung zu einem HNO-Arzt in meiner Nähe, der riet mir entsetzt von der OP ab, als ich ihn bei dieser Gelegenheit nach seiner Meinung fragte. Als ich zur Kontrolle noch einmal in der Praxis war, wurde ich von einem Kollegen untersucht, den fragte ich auch noch einmal nach seiner Meinung zu der Op (Hyolidsuspension), - der meinte entsetzt, das würde er keinem Patienten raten, er sei erst vor kurzem bei einer Infoveranstaltung von Prof. Verse gewesen, - ganz schrecklich, das würde er auch bei sich nie machen lassen. In Harburg habe ich Freitag dem Arzt von dem Vorschlag meines HNO-Arztes erzählt. Das wurde abschmettert, - endweder wie vorgeschlagen oder gar nicht. (Zu dicker Zungengrund). Auf meine Frage hin klärte er mich über mögliche Nebenwirkungen auf, - da war ich erschlagen: Häufig: Zurückbleiben eines Fremdkörpergefühls am Kehlkopf Ebenso können Schmerzen als Dauerzustand bestehen bleiben, es kann zu allgemeinen Schluckbeschwerden kommen, zu Stimmveränderungen und es kann auch sein, dass die OP nicht wirklich etwas bringt. "Also, Sie müssen wissen, was Sie wollen..." Ein paar Tage Klausur und ich bin entschlossen, es trotzdem machen zu lassen, - die Maske geht einfach nicht mehr nach 12 Jahren Therapie, allen möglichen erfolglosen Versuchen, die Beatmung zu verbessern, - immer das Gleiche: gegen Abend habe ich mich einigermaßen von der Nacht erholt, am nächsten Morgen kaputt, k.o., es wird immer schlimmer. Mein Herz schafft den für mich nötigen Druck von 8 mb nicht. Dazu jeden Morgen die schlimmsten Kopfschmerzen, die mich oft den ganzen Tag nicht verlassen. Ich schreibe das hier nur mal so, - der Druck ist halt ziemlich groß, aber ich bringe es hinter mich und werde dann berichten, wie es mir ergangen ist. Ein Freund meiner Tochter hat sich vor zweieinhalb Monaten privat von Prof. Verse operieren lassen (ohne Hyolidsuspension, bei ihm war das wohl nicht nötig), und ist komplett geheilt, - nicht wiederzuerkennen vor Aktivität und Lebensfreude nach einem endlos langen Leidensweg. (Er hatte hier im Schlaflabor in Rückenlage 54 Apnoen pro Stunde. "Sportlich" fand das Prof. Verse...) Liebe Grüße an alle Schnorchler und allen nur gute Nächte! Suse
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