Hallo zusammen und ein frohes Neues Jahr.
Im Gegensatz zu einigen Anderen habe ich komplett andere Erfahrungen gemacht.
Ich bin im Schlaflabor in Dortmund (Leopoldstraße) im Klinikzentrum Nord gewesen.
Das erste mal Ende August 2009, ein weiteres mal zur Kontrolle im Dezember 2009.
Das Personal empfand ich beide male als sehr nett. Ich hatte auch noch nicht mal ansatzweise den Eindruck das, das Personal auch nur irgendwie unter Zeitdruck steht oder gestresst sei.
Ich kam um 20 Uhr an, Man erklärte mir kurz wie es ablaufen wird und fragte mich ob ich sofort oder lieber erst in einer Stunde verkabelt werden möchte. Ich liess mich eine Stunde später verkabeln da ich noch gar nicht müde war. Bis dahin surfte ich ncoh ein wenig mit meinem Notebook im Netz rum.
IM Zimmer stand eine Flasche Wasser und ein Glas bereit.
Die Fernbedienung für den DVB-T-Fernseher wurde auch sofort mein bester Freund

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Die Verkabelung an sich dauerte nur wenige Minuten.
Der Herr der mich verkabelt hat versuchte die Verkabelung so anzubringen das sie mich nicht störte. 2 Kabel liess ich anders legen da es mich an den Beinen irgendwie störte.
Ich konnte mich mit der gesamten Bluetooth-Verkabelung völlig frei bewegen, auf Toilette gehen war ebenfalls so kein Problem.
Einige mit Gips angebrachten Elektroden an Kopf , Armen, Brust und Beinen, sehr dünne Kabel störten nicht weiter, nach 10 Minuten habe ich die kaum noch als störend empfunden. Dachte erstd as ich damit gar nicht schlafen könne.
Das im Zimmer befindliche Telefon klingelte, womit nochmal die Verkabelung am PC in deren Zentrale überprüft wurde, Ich musste meine Beine, Augen und Mund bewegen.
Dann habe ich noch gut 2 h Fernseher geschaut. Den Timer habe ich zwischendurch als ich Müdigkeit verspürte auf 60 min eingestellt da ich nicht wusste ob das Personal den so abschalten konnte.
Das Bett mit Holzverkleidung an den Seiten war sehr gemütlich. Da ich immer mit offenen (kipp) Fenster schlafe habe ich das ebenfalls vorher geöffnet. Wenn ich wollte hätte ich mir auch noch meine eigenen Kissen und Kuscheltiere mitbringen können.
Irgendwann Nachts hat sich wohl beim drehen ein kabel gelößt, der Herr der mich schon verkabelte steckte das wieder in das Gerät was in einer tasche auf meiner Brust war und war auch schon wieder weg so das ich das nicht wirklich als Störung empfand.
Morgens, gegen 06:00 kam eine junge Dame rein , wünschte mir einen guten morgen und entkabelte mich wieder. Sie meinte das ich noch etwas weiterschlummern könne bevor es Früstück gibt.
07:30 Uhr habe ich mit Früstücksmarke (vom Schlaflabor gestellt) in der Krankenhauscaffetria ördentlich gegessen und meinen morgentlichen Kakao getrunken. Vom Früstücksei, Müsli, Kaffee bis zu etlichen Wurstsorten, verschiedene Brot und Brötchensorten stand alles zur Auswahl.
09:00 Uhr kam der Arzt mit einem Ausdruck in mein Zimmer und erklärte mir wie die Nacht gelaufen ist. Atemaussetzer und so weiter.
Ein anderer Mitarbeiter ging kurz darauf mit mir mein zukünftiges CAP Gerät durch und erklärte mir alles. Alle Frage die ich dazu hatte konnte er mir beantworten.
In der zweiten Nacht lief es nicht anders, Das Zimmer blieb da ich zwei Nächte hier war dasselbe. Es wurde verschlossen als ich ging, so das man auch seine Sachen beruhigt da lassen konnte.
In der zweiten Nacht habe dann mit dem CAp Gerät geschlafen.
Ich hatte die ersten 30 Minuten so starken Hustenanfälle das mir die Maske wieder abgenommen wurde. Man bat mir an wenn es gar nicht anders geht ohne weiter zu schlafen. Nach einer Stunde hatte ich mich wieder beruhigt und bin dann mit der Maske lieb und artig eingeschlafen.
Nachts habe ich mri die Maske unbewußt runtergerissen die mir eine Dame wieder anlegte.
Abgesehen davon das ich wieder gegen 06:00 Uhr abgekabelt wurde, war ich ausgeschlafener als sonst

ich hätte nach dem Früstück wonach ich sonst eigentlich immer erst richtig kaputt war Bäume ausreißen können.
09:00 Uhr kam der Arzt, ging mit mir wieder anhand des Ausdruckes die Ergebnisse durch.
Im Dezember war ich noch einmal eine Nacht zur Nachkontrolle da. Ich kann hier ebenfalls nichts negatives berichten. Die Nacht fand unter den selben Bedingungen nur in einem anderen Zimmer statt.
An diesem Abend war aber auch nur Schrott im Fernseher
Keine Ahnung ob es in Dortmund noch andere Schlaflabore gibt , kann meins aber nur positiv weiterempfehlen.
David