Die bei Schnarchern häufig auftretende Tagesmüdigkeit kann die die Karriere belasten. Der Betroffene fühlt sich morgens wie zerschlagen, seine Konzentrationsfähigkeit lässt nach und die Leistungskurve sinkt. Auch Urlaube bringen keine Hilfe, weil der Grund für die Abgeschlagenheit im Schlaf zu suchen ist.
Der Verlust an Konzentrationsfähigkeit und die ständige Müdigkeit bleiben Kollegen und Vorgesetzten nicht verborgen, es kann zu beruflichen Problemen kommen, was zusätzlich am Selbstbewusstsein des Betroffenen nagt.
Die Folge: Auf der Karriereleiter kommt der Betroffene nicht nach oben. Die so entstehende Isolation, die ausbleibenden Erfolge im Beruf und die dauernde Abgeschlagenheit können auch zu Depressionen führen.
Wer nachts mit höherer Anstrengung atmen muss, versucht automatisch mit höherem Druck die Luft durch die verengten Luftpassagen zu ziehen. Der Betroffene erkennt dieses schwerwiegende Problem oft selbst nicht, weil er es im Schlaf nicht registriert. Tagsüber, etwa in Sitzungen, sorgen Stresshormone wie Adrenalin dafür, dass die Müdigkeit nicht zu Tage tritt. Auch nächtlichen Atemstillständen versucht der Körper mit Adrenalin zu begegnen. Folge: Der Betroffene hat auch tagsüber einen Adrenalinüberschuss, er ist gereizt und launisch.
Der Betroffene führt diese Probleme gerne auf allgemeinen Stress oder auf seine nachlassende Vitalität im Alter zurück – dabei kann es durchaus sein, dass ein nicht erholsamer Schlaf die Ursache seines Problems ist.





