Bei der Schnarchbehandlung mittels Radiofrequency werden die Schleimhautfalten rechts und links des Zäpfchens, die sich wie eine Schwimmhaut auswirken und die während des Schlafes das Schnarchgeräusch hervorrufen, mittels Radiofrequenz-Energie schonend, ohne Blutung und ohne lokale Verbrennung (Karbonisation) abgetragen.
Aus heutiger Sicht ist die Radiofrequency-Methode zur Beseitigung des Schnarchens die schonendste.
Vorteile der Radiofrequency:
- sie ist gewebeschonend (kleine Wundareale, schnelle Heilung), sie lässt sich ambulant durchführen.
- Dauer der Behandlung: 9 - 12 Minuten.
- Die Radiofrequency stellt in der Hand eines Spezialisten eine präzise und elegante Operationsvorgehensweise dar, ist äußerst effizient und zeichnet sich durch hohe Erfolgsquoten aus.
- Die Operation kann bei örtlicher Betäubung oder in angenehmer Propophol-Narkose erfolgen. Eine Stunde nach der Behandlung kann der Patient eine Tasse Kaffee trinken und die Klinik – in Begleitung – verlassen.
- Die Schluckbeschwerden sind erträglich und klingen schon nach wenigen Tagen ab.
- Die Behandlung ist zeitsparend und kostengünstig, außerdem entfallen lange Krankenhausaufenthalte, so dass der Patient wieder schnell einsatzfähig ist.
Die herkömmliche Gaumenoperation
Wenn das Gaumensegel erschlafft ist und das Zäpfchen und die Mandeln stark vergrößert sind, wird häufig die Bezeichnung Uvulopalatopharyngoplastik (UPPP) für die konventionelle Gaumenoperation verwendet. Dabei werden das erschlaffte Gewebe und die Mandeln entfernt. Dadurch wird der Verschluss der oberen Atemwege während des Schlafs verhindert.
Das UPPP-Verfahren ist mittlerweile weitgehend durch das schonendere RAUP-Verfahren ersetzt worden.





