Der Schlaf eines gesunden Menschen durchläuft normalerweise verschiedene Phasen. Aus der Phase, in der sich unter den Lidern noch die Augen bewegen – der sogenannten REM-Phase (REM = rapid eye movement), die auch die Phase ist, in der wir träumen – verläuft die Kurve in den Tiefschlaf. Im Verlauf der Nacht gibt es immer wieder einen Wechsel zwischen Leicht- und Tiefschlafphasen, wobei die Tiefschlafphasen gegen Morgen immer mehr abnehmen. Gerade diese Tiefschlafphasen aber sind es, die uns die eigentliche Erholung, die erfoderliche Regeneration unseres Körpers gewährleisten.
Der Schnarcher, vor allem der mit einer Schlafapnoe, erreicht diese Tiefschlafphasen nicht. Dies hängt damit zusammen, dass beim nächtlichen Atemstillstand eine automatische Weckreaktion des Gehirns – ein sogenanntes Arousal (= engl. aufwachen) – erfolgt, die die Atmung des Schlafenden wieder in Gang setzt, ihn aber immer wieder vorzeitig aus der erholsamen Tiefschlafphase holt.





