Schnarchgeräusche entstehen durch eine oder mehrere Verengungen im Rachenbereich. Je zahlreicher die Verengungen sind, desto lauter ist das Schnarchen. Ein erschlafftes Gaumensegel und ein vergrößertes Zäpfchen verursachen zusammen rund 20 Prozent des Schnarchens , Verengungen im Zungengrudbereich sind für 60 Prozent des Knattergeräuschs verantwortlich, das während des Schnarchens entsteht.
Verengungen der Atemwege erzeugen das Schnarchen
Zu diesen primären Verengungen im Rachenbereich kommen sekundäre Verengungen: Auf Grund einer behinderten Nasenatmung durch Allergien oder einer Nasenscheidewandverkrümmung kann die Luft nicht mehr ungehindert durch die Nase strömen. Folge: Der Mensch atmet vermehrt durch den Mund – die Geräuschentwicklung aus dem Rachenbereich nimmt weiter zu. Klappt die Zunge beim Schlaf nach hinten, blockiert sie zusätzlich die Atemwege im Rachenraum und sorgt für eine weitere Verengung. Und wer Übergewicht hat, hat auch zu viel Fettgewebe im Rachenraum – es entsteht ein zusätzlicher Engpass.
Hinzu kommt eine mögliche genetische Veranlagung: Bei manchen Menschen ist der Abstand zwischen Zungengrund und hinterem Rachenraum von Natur aus enger. Das begünstigt das Entstehen von Schnarchgeräuschen.





