Ein großzügiger Schluck Alkohol am Abend begünstigt das nächtliche Schnarchen. Alkohol senkt die Muskelspannung, wodurch die Zunge – bei Rückenlage des Schläfers – nach hinten rutscht, den Rachenraum verengt und das Schnarchen auslösen kann. Auch Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie Nikotin (mehr als 15 Zigaretten/Tag) können das Schnarchgeräusch begünstigen. Koffein kann bei entsprechend hoher Dosierung zu massiven Schlafstörungen mit Verminderung der Schlafdauer und der Tiefschlafphasen führen.
Junge Menschen schnarchen selten und wenn, dann meistens nach dem Genuss von Alkohol. Je älter der Mensch, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er anfängt zu schnarchen. Dies liegt daran, dass die Muskelspannung im Rachenraum – wie die Spannung fast aller Muskeln des menschlichen Körpers – mit zunehmendem Alter nachlässt, was das Schnarchen begünstigt.
Inwieweit das Schnarchen genetisch veranlagt ist, wird derzeit noch wissenschaftlich erforscht. Als gesichert gilt, dass sowohl Erbfaktoren (Anatomie des Schädels und der oberen Luftwege) als auch Verhaltensfaktoren (Übergewicht) eine wichtige Rolle als Auslöser des Schnarchens spielen.





